Maifeier

Mit Eltern, Verwandten, Bekannten und Lehrkräften feierten die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Oberroning am Freitag ihr traditionelles Maifest. Die Veranstaltung hatte lange auf der Kippe gestanden, weil die Wetterprognosen gar nicht so gut aussahen. Die Schule entschied sich dann jedoch dazu, die beliebte Veranstaltung durchzuführen. Sonne gab es zwar keine am Himmel zu sehen, aber die Wolken hielten dicht und so blieb man in Oberroning vom Regen verschont.

Die Schülerinnen und Schüler hatten mit ihren Lehrern einiges vorbereitet. Es gab Cocktails, Waffeln und Fruchtspieße. Die Besucher konnten Seifenkistenrennen fahren, ihre Geschicklichkeit auf der Slackline und dem Bobbycar beweisen und zeigen, dass sie einen Nagel mit möglichst wenigen Schlägen in einem Balken versenken können. Gerade Hammer und Nagel bereiteten dabei vielen mehr Schwierigkeiten als zuvor angenommen. Für Herzhaftes zu essen und zu trinken sorgte der Elternbeirat der Schule. 

 

Das eigentliche Highlight der Maifeier war natürlich das Aufstellen des Maibaums. Dazu hatten alle Klassen eigene Maibaumtafeln gestaltet. Bevor jedoch der Maibaum aufgestellt werden konnte, gab es einen kleinen Schock zu verdauen. Die beiden Kränze waren verschwunden, sie wurden von Maibaumdieben gestohlen. Schulleiter Benedikt Utz musste sie gegen Zuckerwatte auslösen, dann konnte es losgehen. Nach Auftritten der AG Tanz aus der 5. Klasse und aus der achten und neunten Klasse machten sich die kräftigen Jungs aus der neunten Jahrgangsstufe unter Leitung von Lehrer Michael Kindsmüller ans Werk. In Nullkommanichts stand der Baum und wurde in seinem Fundament verkeilt. Daraufhin eröffneten die fünften Klassen den Maitanz, dem sich bald viele andere Zuschauer anschlossen. Anschließend klang die gelungene Maifeier langsam aus.

 

Mai 2014

Moscheebesuch

Am 10. Juli besuchten die beiden siebten Klassen zusammen mit Frau Mühlbauer und Herrn Reichmann die Moschee der türkisch-islamischen Gemeinde in Kelheim.

Beim Aussteigen aus dem Bus waren viele Schüler überrascht, so hatten sie sich eine Moschee nicht vorgestellt. Das Gebäude gleicht von außen nämlich eher einem Bürohaus. Wir wurden am Eingang von Herrn Yenil empfangen. Er machte ehrenamtlich Führungen durch die Moschee. Zusammen mit drei weiteren Mitgliedern der Gemeinde, darunter zwei Frauen und dem Imam Herrn Keles führte uns Herr Yenil in das Gebäude.

Gleich zu Beginn mussten wir die Schuhe ausziehen, da die Bereiche, auf denen Teppich verlegt ist, nicht mit Schuhen betreten werden durften.
Zuerst sahen wir den Jugendraum des Gebäudes und staunten nicht schlecht über den großen Fernseher und über die Playstation 4. „Hier treffen sich die Jugendlichen unserer Gemeinde wie in einem Jugendzentrum“, erklärte uns Herr Yenil.
Danach ging es weiter in den Gebetsraum. Dort erklärten uns unsere Gastgeber, in welche Richtung die Muslime beten und was die Streifen auf dem Teppich bedeuten. Der Imam führte uns auch vor, wie der muslimische Gebetsruf funktioniert und wie man möglichst schön eine Stelle aus dem Koran vorliest. Herr Yenil zeigte uns auch, welche Worte man beim Beten sagt und welche Bewegungen man dazu macht.

Danach war Zeit, Fragen zu stellen und diese Zeit wurde auch sehr ausgiebig genutzt. Besonders interessant fanden die Schülerinnen und Schüler die muslimischen Bekleidungsvorschriften. Die Frauen aus der islamischen Gemeinde erklärten uns, dass sie, sobald Männer anwesend sind, die sie theoretisch heiraten könnten, also Männer, die nicht aus ihrer Familie stammen, ein Kopftuch tragen, weil Allah das so will. Auch für Männer gelten Vorschriften. Herr Yenil erklärte: „Die Knie und der Bauchnabel müssen auch bei Männern bedeckt sein. Die knapp eineinhalb Stunden vergingen wie im Flug. Am Ende gab es noch eine kleine Stärkung und Herr Yenil verabschiedete uns mit den Worten: „Ich glaube, ihr habt gemerkt, dass wir auch nicht anders sind wie ihr.“

 

Juli 2014

Supermarkt

Am 6. Mai fuhren wir, die beiden siebten Klassen der Hauptschule Oberroning, zusammen mit unseren Lehrern Frau Zitzelsberger, Frau Schuster und Herr Reichmann nach Rottenburg zum REWE-Supermarkt, um den Markt im Rahmen des AWT-Unterrichts zu erkunden. In Rottenburg wurden wir von Herrn Gabriel vom REWE-Markt empfangen. Er führte uns durch den Supermarkt und erklärte dabei allerhand Interessantes. So erfuhren wir zum Beispiel, dass Obst und Gemüse immer gleich im vorderen Bereich des Marktes zu finden ist, weil eine schön gestaltete Obst- und Gemüsetheke praktisch die Visitenkarte des Supermarktes ist.

Herr Gabriel führte uns auch in das Lager und in den minus 22 Grad kalten Kühlraum. Dort blieben wir allerdings nicht lange. Wir konnten auch das lange Förderband für die Getränkekistenrückgabe in Augenschein nehmen. Einige durften sogar den Pfandrückgabeautomaten ausprobieren und schauen, was dann dahinter passiert. Herr Gabriel nahm sich viel Zeit für unsere Fragen und erklärte uns auch, dass das, was wir im AWT-Unterricht gelernt haben, tatsächlich stimmt. Auf Augenhöhe befinden sich immer die hochklassigen und preislich teureren Waren, denn die soll der Kunde zuerst sehen und möglichst kaufen.

Nachdem wir uns bei Herrn Gabriel bedankt hatten, konnten wir noch einige Zeit selbst durch den Markt schauen und uns eine Brotzeit und etwas zu Trinken kaufen. Es hab auch lustige Luftballons und Fähnchen. Nach einem Picknick am REWE-Parkplatz fuhren wir zurück nach Oberroning.

 

Mai 2014

Storyteller Jim Wingate


Einen Englischunterricht der ganz besonderen Art durften die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Oberroning am Freitag erleben. Sie empfingen dazu in der Schule einen ganz besonderen Gast. Jim Wingate hatte sich angesagt. Der Schotte, der seit langer Zeit in Wales wohnt, ist ein so genannter Storyteller. Er erzählt also Geschichten. Diese Geschichten sind zum Teil schon viele hundert Jahre alt und wurden von Storyteller zu Storyteller mündlich weiter gegeben und niemals aufgeschrieben.

Viele Schülerinnen und Schüler zweifelten im Vorfeld, ob sie Jim denn verstehen würden. Der Storyteller nahm ihnen gleich an der Eingangstüre zum Klassenzimmer die Angst als er sich mit „Hello I am Jim“ bei jedem persönlich vorstellte und jeden nach dem Namen fragte. Dann begann die Show. Jim Wingate erzählte seine Geschichten von Monstern, von Liebe und von Abenteurern mit vollem Körpereinsatz. Er unterstützte seine Vorträge mit geradezu unglaublicher Mimik und Gestik. Schon dadurch erleichterte der ehemalige Shakespeare-Darsteller den Schülerinnen und Schülern das Verstehen. Dazu wurden wichtige Passagen immer wiederholt.

Besuch des Bischofs

Tagelang hat sich unsere Schule darauf vorbereitet, am Mittwoch, den 5. Februar war es endlich soweit. Wir durften unseren Bischof Rudolf Voderholzer in Oberroning begrüßen. Bischof Voderholzer schaute bei seinem Besuch im Dekanat Rottenburg auch im Kloster und an unserer Schule vorbei.


Nach seinem Besuch bei den Klosterschwestern wurde der Bischof der Diözese Regensburg von der Bläserklasse der Realschule vor dem Speisesaal empfangen. Zum Mittagessen gab es gemeinsam mit den Realschülern Putenbrust mit Spätzle und Salat. Dabei verlangte unser Bischof mit einem Lachen an der Essensausgabe eine „Seniorenportion“.

 

Nach dem Essen kam Bischof Rudolf in unsere Aula. Unsere Schülerinnen und Schüler – alle Klassen hatten Vertreter geschickt – hatten schon gespannt gewartet. Der Bischof setzte sich und stand jetzt für Fragen bereit. Und Bischof Rudolf war sehr auskunftsfreudig. Er erzählte, dass er schon immer Bayernfans sei, als Regensburger Bischof jetzt aber natürlich auch dem SSV Jahn die Daumen drücken. Er selbst mache auch gerne Sport: „Ich spiele Fußball, aber da tut mir heute immer alles weh, deshalb wandere ich lieber. Früher habe ich auch Leichtathletik gemacht und bin 5000 und 10000 Meter gelaufen.

 

Die Fragen, die anfangs noch sehr zögerlich kamen, wurden dann immer mehr. Sie reichten vom Zölibat über Papst Franziskus bin hin zum Privatauto des Bischof, welches übrigens ein Opel Zafira ist, wie die Schülerinnen und Schüler erfahren durften. Bischof in Regensburg zu sein sei für Rudolf Voderholzer „in mancher Hinsicht traumhaft“, denn seine Vorstellungen und Wünsche seien mehr als erfüllt worden. Für viele Lacher sorgte Bischof Rudolf, als er auf die Frage nach dem Unterschied zwischen seinem Vorgänger und ihm antwortete: „Mein Vorgänger war 15 Zentimeter größer als ich.“ Markus Kellner aus der Klasse 8A wollte dann noch wissen, ob man denn in Religion eine eins im Zeugnis brauche, um Bischof zu werden. Der Bischof meinte, das wäre zumindest nicht schlecht und fragte Markus nach seiner Note. Als Markus ihm berichtete, dass er eine drei habe, sagte der Bischof lachend: „Dann schaut‘s schlecht aus mit dem Bischofsamt.“


Die Zeit verging wie im Flug und Bischof Rudolf musste schon bald wieder aufbrechen. Schulleiter Benedikt Utz verabschiedete ihn und als Andenken durfte er sich noch einen Geschenkkorb und ein Plakat mit Fingerabrücken aller Schüler aus Hauptschule und Realschule mitnehmen.

 

März 2014

P-Seminar zu Besuch

Am 10.01.2014 fand in der Hauptschule Oberroning der Schulstiftung der Diözese Regensburg die Show „Flaschen, Dosen und andere Haushaltsgegenstände in der Physik“, präsentiert durch Oberstufenschülerinnen des St. Marien-Gymnasiums Regensburg der Schulstiftung der Diözese Regensburg, statt.

Vor 8 Uhr morgens herrschte bereits reges Treiben im Obergeschoss der Hauptschule Oberroning. Sowohl die 14 Teilnehmerinnen des P-Seminars Physik, als auch die Seminarleiterin Verena Utz schickten sich an, die letzten Vorbereitungen für die bezaubernde und faszinierende Physikshow zu treffen. Den kompletten Vormittag über wurden den SchülerInnen der 5. bis 9. Klassen die Naturwissenschaften auf anschauliche und spektakuläre Weise näher gebracht. Teebeutelraketen stiegen in die Luft, Weinflaschen wurden entlang einer exakten Linie ohne Laser oder Schere zerschnitten, Essiggurken fingen zu Glühen an, Autos fuhren mit Luft als Treibstoff und Dosen implodierten wie von Zauberhand. Jedoch gab es nicht nur Experimente zum Anschauen, sondern auch zum Anfassen. So konnte man durch eine optische Täuschung ein Loch in die eigene Hand bohren und hindurch blicken oder lernte die faszinierenden Eigenschaften der Oberfläche von Speisestärke hautnah kennen. In den beiden angebotenen Shows bekamen Oberronings SchülerInnen einen umfassenden Eindruck in die wissenschaftlichen Phänomene der Physik. Nicht nur die 14 „Englischen Fräulein“ im Alter von 17 bis 18 Jahren, sondern auch die betreuenden LehrerInnen erlebten einen ergreifenden und interessanten Vormittag. Die Kinder und Jugendlichen der Hauptschule wurden durch das Projekt „Flaschen, Dosen und andere Haushaltsgegenstände in der Physik“ motiviert im eigenen Haushalt selbstständige Experimente und Freihandversuche durchzuführen. Insgesamt ist die Kooperation der beiden Schulen der Schulstiftung der Diözese Regensburg ein voller Erfolg.

 

Januar 2014

Besuch der BMW-Welt

Kürzlich besuchten die sechsten Klassen der Hauptschule Oberroning die BMW Welt in München. Nach der Ankunft machte sich die Klasse 6a auf den Weg in das BMW Museum, während die Klasse 6b den Junior Campus der BMW Welt erkundete. Im Museum startete die Klasse 6a die „Mission Mobilität“. Aufgeteilt auf verschiedene Teams durften die Schüler ihre Qualitäten als Nachwuchs-Detektive unter Beweis stellen. Jedes Team bekam ein Fahrzeug des Museums zugeteilt und sammelte im Laufe des Workshops Informationen zu diesem Fahrzeug. Hier wurden zum Beispiel die PS-Zahlen bestimmt und die Fahrzeuge vermessen.

Nach der Tour durch das Museum sammelten die Teams sich im Seminarraum, um Steckbriefe zu ihren Fahrzeugen zu erstellen. Am spannendsten fanden die Schüler, dass sie den ganzen Vormittag von einer professionellen Fotografin begleitet wurden, die offizielle Fotos für die BMW AG machte.

©BMW AG 

 

Währenddessen machte die Klasse 6b den Junior Campus der BMW Welt unsicher. Sie starteten im Forschungslabor, wo sie verschiedene Stationen durchliefen und unter anderem erkundeten, wieso ein Auto schneller fahren als ein Pferd laufen kann. Dann ging es weiter zu einer Motorradbesichtigung. Spannend wurde es im Kinosaal: hier wurde ein Film über den Ablauf der Anlieferung und Abholung der neuen Fahrzeuge in der BMW Welt gezeigt. Zur großen Überraschung der Schüler wurde dabei plötzlich die Leinwand eingefahren und die dahinter versteckte Glaswand ermöglichte den Kindern einen direkten Blick in die Lagerhalle der Neuwagen.


Im Bus gab es ein Wiedersehen der beiden Klassen und während der Heimfahrt tauschten die Schüler sich während der sehnlichst erwarteten Brotzeit rege über das Erlebte aus.

 

Januar 2014

Karate im Schulsport

Für eine interessante und zugleich unterhaltsame Abwechslung im Sportunterricht sorgte in der vergangenen Woche der Soundkarate-Trainer Thomas Ingerl mit Unterstützung von Ursula Cichon von der Kampfkunstschule Kreis Landshut e.V. in der Hauptschule Oberroning.

 

In mehreren Unterrichtseinheiten stellten sie hier den Schülern der fünften, sechsten und siebten Klasse der Hauptschule die Sportart Karate vor. Die Schüler durften sich beispielsweise an einem Geschicklichkeitsparcours beweisen und sie bekamen natürlich auch einen Einblicke in die Abläufe der Grundtechniken der Kampfsportart Karate. Zusammen mit den Trainern wurden diese Grundtechniken geübt und alle waren mit großem Eifer dabei. In die Wege geleitet hatte das Schnuppertraining Sportlehrer Ferdinand Stolle.

Gerne stellen die Trainer Karate im Schulsport auch anderen Schulen kostenlos vor. Anfänger im Alter von vier bis 17 Jahren nimmt die Kampfkunstschule Kreis Landshut e.V. gerne auf. Trainiert wird hier jeden Freitag ab 16.00 Uhr in der Schulturnhalle der Hauptschule Oberroning. Infos zum kostenlosen Schnuppern im Karate erhält man unter der Telefonnummer 08781/202 99 00 oder unter www.shinte.de.

 

Januar 2014

Weihnachtsfeier 2013

Ein paar Eindrücke von der diesjährigen Weihnachtsfeier:

 

 

 

 

MS Oberroning

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