Gottesdienst und entlassfeier

Für die 45 Schülerinnen und Schüler der beiden neunten Klassen endete die offizielle  Schulzeit an der Mittelschule Oberroning am Donnerstag, den 22. Juli mit dem Abschlussgottesdienst und der anschließenden Zeugnisvergabe und Verabschiedung in der Turnhalle. Der Gottesdienst mit Pfarrer Pöschl hatte das Thema „Zelte abbrechen“. Für die Jungen und Mädchen geht eine lange Zeit an unserer Schule zu Ende, nun brechen sie ihre Zelte ab und brechen auf in einen neuen Lebensabschnitt.

 

Im Anschluss trafen sich alle Absolventen mit ihren Verwandten und den Lehrerinnen und Lehrern in der Turnhalle. Auch Rottenburgs Bürgermeister Alfred Holzner war gekommen und wünschte den Schülerinnen und Schülern viel Glück für die Zukunft. Die Elternbeiratsvorsitzende Susanne Hauner verglich die letzten fünf Schuljahre mit einer Europameisterschaft, die in der fünften Klasse mit einem Trainingslager beginnt und mit dem Qualifizierenden Abschluss als Finale endet. Auch Schulleiter Benedikt Utz hatte natürlich ein paar Worte für den Jahrgang, über den er sagte, dass er ihn auch als „seinen Jahrgang“ sehe, weil er sehr viel Zeit im Unterricht mit den Schülern verbracht habe. 38 von 45 Schülern konnten den Qualifizierenden Abschluss entgegen nehmen, eine Zahl, auf die die Schule sehr stolz sein könne.

Für die beiden Klassen traten Darius Drexler und Thiemo Wild (9a) und Sophia Orthum und Dominik Hadaller (9b) ans Rednerpult. Sie ließen die Schulzeit und auch die Abschlussfahrt in Wien nach einmal Revue passieren. Besonders viel Lob hatten die Schüler für ihre beiden Klassenlehrer Alexander Reichmann (9a) und Michael Kindsmüller (9b) übrig, die sie mit viel Geduld und dem immer wieder nötigen Druck in die richtige Richtung gelenkt haben. Die beiden Klassenlehrer gaben das Lob für die Leistungen der Schüler im Anschluss zurück, zeigten aber auch, was nicht so gut gelaufen ist, und wo sich die Schüler noch verbessern müssen. So dürfe man nicht nur immer auf sich selbst schauen und man müsse erkennen, was wirklich wichtig ist.

Nachdem alle Schüler ihr Zeugnis bekommen hatten, zeichneten die Schulleiter und die beiden Klassenlehrer noch die fünf besten Quali-Absolventen der Schule aus. Die drei Drittbesten Anna-Lena Westermeier, Isabella Winter und Enrico Weise, die Zweitbeste Franziska Polinski und der Schulbeste Julian Prechtl erhielten Geschenke in Anerkennung für ihre herausragenden Leistungen. Isabelle Winter wurde zudem mit einem Sonderpreis ausgezeichnet, weil sie in fünf Schuljahren keinen einzigen Fehltag hatte.

 

Wie es an der Mittelschule Tradition ist, verabschiedeten die Lehrer ihre Schüler mit einem selbst gedichteten Lied. Auf den Song „Ham kummst“ von Seiler und Speer hatten die Lehrer in Wien einen neun Text geschrieben und entließen damit die Schüler in ihren Lebensabschnitt.

 

Juli 2016

Abschlussfahrt wien

Bei extrem heißen Temperaturen brachen die beiden neunten Klassen zusammen mit ihren Klassenlehrern Herr Kindsmüller und Herr Reichmann zur Abschlussfahrt in die österreichische Hauptstadt Wien auf. Außerdem waren noch Frau Dengler und Frau Städler mit dabei. Erster Stopp war das Kloster Melk wo wir beim Rundgang durch die Anlage bei über 35 Grad richtig ins Schwitzen kamen.

In Wien angekommen bezogen wir unsere Zimmer im A und O Hostel am Hauptbahnhof und durchstreiften am Abend noch eine nahgelegene Fußgängerzone. Am nächsten Tag in der Früh regnete es, so wurde aus dem Plan, ins Freibad zu gehen, erstmal nichts. Wir machten uns auf zum Schloss Schönbrunn, wo uns dann die Hitze auch wieder einholte. Die meisten Schüler schauten sich das prunkvolle Schloss und den wunderbaren Garten an, einige wenige brauchten eine Pause nach der anstrengenden Nacht. Am Nachmittag stand das Technikmuseum an, das schließlich fast alle Schüler begeisterte. Beim Rückmarsch zum Busparkplatz behinderte uns ein echter Wolkenbruch.

Am Mittwoch machte sich der ganze Tross auf ins Shopping Center und zum Primark und der Kofferraum des Busses wurde mit jeder Menge brauner Tüten gefüllt. In der City ging das Shopping-Erlebnis weiter. Außerdem organisierten die Schüler einen spontanen Flashmob mit dem Cupid-Shuffle. Plötzlich hatten wir viele Mittänzer und weit mehr als hundert Zuschauer. Ein tolles Erlebnis. Am Abend stand noch eine Stadtrallye auf dem Programm. Den letzten vollen Tag verbrachten wir zum Großteil auf dem Prater beim Riesenradfahren, Achterbahnfahren und bei Madame Toussaud’s wo wir Fotos mit Barack Obama, Angela Merkl, Daniel Craig und vielen anderen machten. Eine Fahrt mit der Ringtrambahn um das Zentrum mit Erklärung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten nutzten viele Schüler wieder für ein kleines Nickerchen. Zitat der Schaffnerin: „Bei uns drin muss es ja sehr gemütlich sein.“ Am Abend wurde noch einmal Party gemacht, zuerst in der Fußgängerzone am Bahnhof und danach in der Rooftop-Bar des Hotels. Es wurde sehr spät.

Das merkte man dann am nächsten Morgen. Wir machten uns auf den Weg zurück nach Oberroning, nachdem Herr Kindsmüller unseren Patienten Adi noch aus dem Donauspital geholt hatte. Die Rückfahrt über war es dann sehr still im Bus, nur in den letzten beiden Reihen feierten ein paar ganz Eiserne weiter mit jeder Menge Hartwurst und Musik.

 

Juli 2016

Berufsvorbereitung 7a und b

43 Schüler aus zwei Klassen der Mittelschule Oberroning schnupperten in der vergangenen  Woche Praxisluft. In Kooperation von vhs Mainburg und örtlichen Betrieben konnten sie die unterschiedlichsten Berufsfelder kennenlernen.

In den letzten Jahren ist die Situation auf dem Stellenmarkt komplizierter geworden. Die Auswahl der offenen Ausbildungsstellen ist groß, viele Stellen blieben unbesetzt. Dennoch finden nicht alle Bewerber ihren Traumberuf. Die betrieblichen Anforderungen aus der Wirtschaft stiegen und die Berufsbilder wurden vielfältiger. Gerade der Weg von der (Mittel-) Schule in den Beruf ist unübersichtlicher geworden. Ziele der Berufsorientierung sind eine bessere Vorbereitung  von Jugendlichen auf die Berufswahl, die Optimierung des Übergangs von der Schule in den Beruf und die Verringerung des Anteils unversorgter Bewerber.

Die Schüler der 7. Klassen wurden von den Sozialpädagoginnen der vhs Mainburg, Kathrin Kollmannsberger und Stefanie Fuchs, begrüßt. Sie erarbeiteten unter anderem Schlüsselkompetenzen, Steckbriefe zu den einzelnen Berufsfeldern und Interviewleitfäden zur Befragung der Ausbilder. Den Schülern standen verschiedene Berufsfelder zur Auswahl: Technik und Handwerk; Wirtschaft, Handel und Dienstleistung sowie Soziales und Hauswirtschaft. Aus den unterschiedlichen Bereichen stellten die Betriebe Ausbilder für die Schüler ab, diese gingen auf die Fragen der Schüler ein und gaben die Möglichkeit zum praktischen Erproben der einzelnen Berufsfelder. Die Durchführung von Praxistagen war Dank ehrenamtlicher Kooperationsbetriebe aus der Region möglich. Diese waren Autohaus Lang  Rottenburg, Landtechnik Lang Rottenburg, Rewe Haberkorn Rottenburg, Schloßklinik Oberhatzkofen, Kindergarten St. Raphael Rottenburg, Ambulante Krankenpflegestation Rottenburg sowie Dozenten der vhs Mainburg.

 

Juli 2016

Qualiehrung in Altdorf

Die beiden besten Absolventen des Qualijahrganges 2015/16 Julian Prechtl und Franziska Polinski durften in der Woche nach den Qualiprüfungen zusammen mit ihren Klassenleitern Herrn Reichmann und Herrn Kindsmüller zur Ehrung der besten Absolventen des Landkreises Landshut fahren. Die Ehrung fand im Rathaus in Altdorf statt. Die Schulband der Mittelschule Altdorf umrahme die Feier mit schöner Musik. Julian (Qualinote 1,38) und Franziska (Qualinote 1,55) bekamen für ihre hervorragenden Leistungen eine Urkunde überreicht. Den Schülern gratulierten Landrat Peter Dreier, Schulamtsdirektor Maximilian Pfeffer, Altdorfs Bürgermeister Helmut Maier und Schulrat Michael Kugler. Schulamtsdirektor Pfeffer ging in seiner Rede auf die Fußballeuropameisterschaft ein und verglich die Leistungen der Schüler mit den Leistungen der Teams, die teilweise über sich hinauswuchsen, „oder auch erst in der zweiten Halbzeit aufwachten“. Er forderte die anwesenden Schüler auf, so weiterzumachen, „denn das Lernen hört nie auf.

 

Juli 2016

Besuch der Sparkasse

Kurz nach den Pfingstferien besuchten die beiden neunten Klassen zusammen mit ihren Lehren Herr Kindsmüller und Reichmann die Sparkasse in Rottenburg. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler im Konferenzraum von Frau Schölzel und Herrn Zollitsch empfangen. Als erstes stand ein Vortrag zur Rottenburger Sparkasse auf dem Programm. Im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen aus dem AWT-Unterricht anwenden, als er darum ging, Fragen zum Finanzwesen auf einem Arbeitsblatt zu beantworten. Bekannte Begriffe wie IBAN, EC-Karte und Kredite tauchten hier wieder auf.

In einer Pause wurden wir von der Sparkasse mit einer leckeren Brotzeit und Getränken versorgt. danach teilten sich die beiden Klassen in zwei Gruppen. Die eine Gruppe schaute zuerst einen Film zur Entstehung des Geldes, die andere machte sich auf den Weg in den Keller der Sparkasse. Dort befindet sich der Tresorraum mit der mächtigen Stahltüre. Wir erfuhren, dass der ganze Raum mit einem Alarmsystem gesichert ist, das auf Erschütterungen reagiert. Das System sei sogar schon einmal durch einen Staubsauger ausgelöst worden. Es gibt große und kleine Schließfächer und man kommt nur an die Schließfächer heran, wenn ein Bankmitarbeiter dabei ist und mit einem speziellen Schlüssel das Schließfach mit dem Kunden und dessen Schlüssel aufsperrt.

Beide Gruppen tauschten dann noch einmal die Plätze. Am Ende gab es noch ein Gewinnspiel. Danach machten wir uns auf den Weg zum Bus, mit Umwegen über diverse Eisdielen und Dönerläden in Rottenburg.

 

Juni 2016

Sommerfest

Das Sommerfest der Mittelschule Oberroning war auch in der zweiten Auflage nach der Premiere im vergangenen Jahr ein großer Erfolg. Dabei hatte alles eher ungünstig begonnen. Der erste Termin war nämlich wegen schlechten Wetters abgesagt worden.

 

Am Ausweichtermin, eine Woche später, herrschten aber beste sommerliche Bedingungen bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad. So füllte sich der Pausenhof auch sehr schnell und schon bald war kaum mehr ein Platz zu ergattern. Der Elternbeirat der Mittelschule und die verschiedenen Klassen von der fünften bis zur neunten hatten sich wieder ganz viel Mühe gegeben, um die Gäste entsprechend willkommen zu heißen, sie zu bewirten und zu unterhalten.  Die Eltern spendeten wieder Kuchen und Salate, so dass alle gut versorgt waren. Alle Klassen hatten sich etwas einfallen lassen. So gab es eine Spickerbude, eine Ballwurfmaschine, Fußballkegeln, Schwammwerfen, die siebte Klasse gestaltete Schlüsselanhänger, man konnte losen  und einen Scooterparcours abfahren. Dazu boten die Klassen Crepes, Zuckerwatte, Waffeln und alkoholfreie Cocktails an. Viel Applaus erntete auch die Tanzgruppe der achten Klassen für ihre Darbietung.

Schulleiter Benedikt Utz hatte wegen der hohen Temperaturen sogar kurzfristig noch ein Planschbecken zur Abkühlung organisiert.  Er freute sich über den erneut großen Erfolg des Sommerfestes und bedankte sich bei allen Schülern, Lehrern und Elternbeiratsmitgliedern für die Mühen, die in das Fest gesteckt worden. „Die Besucherzahlen und die Stimmung sprechen für sich“, meinte der Schulleiter.

 

Juni 2016

Fahrradturnier - ADAC

Juni 2016

Umbaumaßnahmen am Bachlauf

Im Park des Pausenhofes der Oberroniger Schulen rückten jetzt  schwere Maschinen an.  Der Bach, der durch den Pausenhof von Realschule und Mittelschule fließt, soll neu gestaltet und angelegt werden. Rottenburgs Bürgermeister Alfred Holzner  war beim Baubeginn zusammen mit den beiden Schulleitern Anna-Maria Müller (Realschule) und Benedikt Utz (Mittelschule) vor Ort, um sich ein Bild von den Maßnahmen zu machen. Die Stadt Rottenburg ist an den Maßnahmen beteiligt, da damit für eine Verbesserung der Wasserqualität gesorgt wird. „Gleichzeitig machen wir für unsere Schülerinnen und Schüler Natur erlebbar“, so Schulleiterin Müller.

 

Der Bach wird deutlich verbreitert werden und erhält flache Zugänge zum Wasser, dass die Schüler einfach und näher herankommen und das Gewässer auch für den Unterricht nutzen können. „Die Umwelt AG der Realschule will sich mit um die Bepflanzung kümmern und wir werden mit unseren Technikern versuchen, bei der Gestaltung der Brücke zu helfen“, erklärt Benedikt Utz, Chef der Mittelschule. Die alte Betonbrücke musste als eine der ersten Maßnahmen weichen, als Ersatz kommt eine Holzbrücke, die sich in die neugestaltete Umgebung einfügen soll. Die Arbeiten am neuen Bachlauf sollen innerhalb weniger Tage abgeschlossen sein. Die Schülerinnen und Schüler beider Oberroninger Schulen freuen sich schon jetzt auf ihren neuen Park.

 

Mai 2016

Technik und Soziales Quali

Mai 2016

ST. Patrick´s Day

März 2016

MALWETTBEWERB DER RAIFfeISENbank

März 2016

Neumeyer eröffnet Perspektiven zur Flüchtlingskrise

Die Flüchtlingskrise ist ein Thema, das nicht nur Erwachsene bewegt, auch die Jugendlichen stellen sich viele Fragen und machen sich Gedanken dazu. Die Mittelschule und die Realschule Oberroning haben sich aus diesem Grund dazu entschlossen, ihren Schülerinnen und Schülern Informationen aus erster Hand zukommen zu lassen und haben Martin Neumeyer eingeladen. Der Landtagsabgeordnete aus Abensberg im Landkreis Kelheim ist seit 2008 Integrationsbeauftragter der bayerischen Staatsregierung und dieses Amt, das wie er betont, „ein Ehrenamt“ ist, hat besonders im vergangenen Jahr enorm an Bedeutung gewonnen. Den Schülern berichtete er von seiner Arbeit und gab seine Absichten zum Thema „Flüchtlingskrise – Chancen und Risiken weiter“. Natürlich hatten die Mittel- und Realschüler auch jede Menge Fragen, die geduldig beantwortet wurden.

Neumeyer appellierte an alle, das Thema Integration, das für ihn „Zusammenfügen zu einem Ganzen“ bedeute, mit Vernunft anzugehen. Man müsse auf die Menschen zugehen, ihnen zuhören und sie ernst nehmen, nur dann funktioniere Integration. Gleichzeitig müssten Ausländer aber auch den Willen zur Integration haben, dabei sei das Erlernen der Sprache das Wichtigste. „Wenn ich in ein anderes Land komme, dann beginne ich am ersten Tag damit, die Sprache zu lernen. Das muss mir niemand anschaffen“, so Neumeyer. Er rief die Schüler dazu auf, nicht zu vergessen, dass jeder Flüchtling auch ein Mensch ist. „Viele wollen eigentlich aus ihrem Land gar nicht weg, deshalb müssen wir die Ursachen der Krise bekämpfen.“ Man brauche eine gemeinsame Politik in Europa und der Welt und man brauche mehr sozialen Wohnungsbau. Dazu müssten Werte wie Frieden, Freiheit, Demokratie, Religionsfreiheit und Gleichberechtigung für alle gelten, dann würde Integration funktionieren.

Der Integrationsbeauftragte berichtete auch von den Zuständen in Flüchtlingslagern an der syrischen Grenze, die er selbst besucht hatte. Besonders ungläubig schauten manche Schüler, als Neumeyer aus Faxen und Emails vorlas, die ihn mit wüsten Beschimpfungen und Bedrohungen erreichten. Neumeyer gab den Schülern mit, dass nicht jeder seine Meinung gut finden müsse. „Wichtig ist aber, dass man überhaupt eine Meinung hat, nur dann kann man diskutieren.“

Eine Frage, die immer wieder auftauchte, war, ob Deutschland denn überhaupt alle Flüchtlinge aufnehmen könne. Der Landtagsabgeordnete war der Meinung, dass das sehr wohl möglich ist: „Aber die Wirtschaftsflüchtlinge schafft Deutschland momentan nicht mehr.“ Erstaunt waren die Schüler auch, als sie erfuhren, dass riesige Länder wie die USA in fünf Jahren nur 20.000 Menschen aufgenommen hätte, China im vergangenen Jahr gar nur 27. Neumeyer erklärte den Schülerinnen und Schülern: „Es geht um unsere Zukunft, es geht ganz besonders um eure Zukunft, da kann sich keiner ausklinken, jeder wird gebraucht.“

 

April 2016

Nicht ins All, aber hoch hinaus

Ein Blick in den Himmel genügt um Wind und Wetter zu prüfen. Der Countdown wird herunter gezählt: "3, 2, 1" und der elektrische Fernzünder geschlossen. Mit einem lauten Zischen heben die Raketen der 9. Klasse ab.

Die Flugbahnen werden unter großem Staunen beobachtet und begeistert die Flugmodelle sicher geborgen.

Versuche, Raketen zu bauen, gab es schon im 12. Jahrhundert. Die erst kürzlich gestartete unbemannte Expedition zum Mars schließt diese spannende Entwicklung sicherlich nicht ab. Schon im Oktober soll ein Roboter auf dem Roten Planeten landen um nach Leben zu suchen.

Wir sind gespannt!

 

März 2016

Ostern steht vor der tür

Einen Freitagnachmittag nahm sich eine kleine Gruppe der fünften Klassen Zeit, sich mit selbst gestalteten Ostertischkerzen auf das Fest der Auferstehung unseres Herrn vorzubereiten.

 

Nachdem sich die Kinder mit einer warmen Mahlzeit gestärkt hatten, wurde die Bedeutung der verschiedenen, traditionellen Ostersymbole erarbeitet.

Anschließend machten sich die Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung an die Gestaltung ihrer individuellen Ostertischkerzen. So entstanden aus den ehemals weißen Kerzen und den bunten Wachsplatten Kunstwerke mit individuellen Motiven. Mit weißen Tauben, bunten Regenbögen, Weinreben, traditionellen Kreuze oder Osterlämmchen verziert, erstrahlten am Ende des Nachmittags die Kerzen in allen Farben mit Goldakzenten und können nun ihr Licht am Ostertisch erstrahlen lassen.

 

März 2016

Tag Der Offenen türe

Traditionell lädt die Mittelschule Oberroning der Schulstiftung der Diözese Regensburg im März zum Tag der offenen Türe. Am vergangenen Samstag war es wieder soweit. Schon Tage und Wochen vorher machten sich die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern Gedanken, welche Aktionen an diesem besonderen Tag angeboten werden können. Die ersten Gäste, größtenteils Eltern mit Kindern im Grundschulalter, die die Mittelschule für ihre weitere Schullaufbahn in Betracht ziehen, waren bereits kurz vor neun in dem ehemaligen Salesianerinnen-Kloster unterwegs. Eine halbe Stunde später wimmelte es nur so von Gästen und in fast allen Zimmern war etwas geboten.

 

So präsentierten sich die verschiedenen Arbeitsgemeinschaften wie die AG Foto oder die AG Brettspiele der Öffentlichkeit. Dazu konnten die Besucher im Werkraum sehen, wie aus alten Paletten Sitzmöbel entstehen. In der Küche war die Soziales-Gruppe der siebten Klasse dabei, allerhand Leckereien zuzubereiten und auch im Textilarbeitsraum wurde gekocht. Hier gab es Chili. In der Sporthalle zeigte die AG Tanzfitness ihr Programm und in der Schwimmhalle konnten sich die Besucher ansehen, wie der Schwimmunterricht an der Mittelschule abläuft. Wer einen Überblick über das ganze Schulgelände haben wollte, der schloss sich einer Führung an, die von den Schülern der neunten Klassen organisiert und geleitet wurde.

 

Die Schüler nahmen die Besucher auch mit in die kleine Schule, die ehemalige Oberroninger Grundschule, wo die zwei fünften Klassen heuer untergebracht sind. Den ganzen Vormittag über herrschte so Hochbetrieb in der Mittelschule. Stärkungen gab es auch am Kuchenbuffet des Elternbeirats. Schulleiter Benedikt Utz und seine Stellvertreterin Sabine Röhrl präsentierten die Schule in einem Vortrag in der bis auf den allerletzten Platz gefüllten Aula.

 

Schulleiter Utz zog am Ende des Vormittages ein sehr positives Fazit: „Wir sind hochzufrieden mit den Besucherzahlen und auch mit den Neuanmeldungen, die wir heute annehmen konnten.“

 

März 2016

5. Klassen im Schullandheim

Januar 2016

Betriebspraktikum der 7. Klassen

Januar und Juli 2016

UNSERE SCHULE ZUM ANZIEHEN

Die Mittelschule Oberroning der Schulstiftung der Diözese Regensburg hat nun ein Projekt umgesetzt, das schon länger im Gespräch war. Ab sofort können die Schülerinnen und Schüler Kleidung mit dem neuen Logo der Schule bestellen. Verschiedene T-Shirts und Kapuzenpullis in ganz unterschiedlichen Farbenstehen dabei zur Auswahl und können über die Webseite der Mittelschule angeschaut und bestellt werden.

„Damit geht ein lang gehegter Wunsch nun endlich in Erfüllung“, sagt Schulleiter Benedikt Utz. Er sieht viele Vorteile in der Schulkleidung, so werden zum Beispiel das Zusammengehörigkeitsgefühl und damit auch die Teamfähigkeit der Jugendlichen gestärkt. Außerdem können die Schülerinnen und Schüler das „Wir-Gefühl“ damit auch nach außen zeigen, wenn sie zum Beispiel auf Ausflügen oder Klassenfahrten unterwegs sind oder einfach auch in ihrer Freizeit die Shirts oder Pullis tragen.

„Die Kleidung ist absolut keine Pflicht und es ist jedem Schüler freigestellt, ob er sie kauft und anzieht oder nicht“, erklärt Schulleiter Utz. Dennoch sieht er natürlich neben der Außenwirkung noch andere Vorteile. „Wir haben keinen Neid auf Markenkleidung anderer, wir haben keine Abwertung von Schülern, die sich diese Markenkleidung nicht leisten können und man spart sich Zeit vor dem Kleiderschrank“.  

Das Echo der Schüler auf die neue Kleidung, die bereits bestellt werden kann aber bisher nur als Muster an der Schule vorhanden ist, ist sehr gut. Bei Farbauswahl und Gestaltung konnten die Jugendlichen aus mitreden. „Wir erhoffen uns damit ein noch angenehmeres Schulklima“, so der Schulleiter.

 

Januar 2016

Autorenvorlesung: Harald Grill

Unterricht kann ganz schön langweilig sein, muss er aber nicht. Und schon gar nicht, wenn ein Schriftsteller wie Harald Grill in die Schule kommt und aus seinem eigenen Buch „Da kräht kein Hahn nach dir“ vorliest.

 

Spannend und lustig war das. Gebannt hingen die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen an seinen Lippen. Sie schüttelten sich vor Lachen und stellten dem Gast neugierige Fragen. „Geduld beim Antworten musst schon mitbringen “, lächelte Grill, der gerne mit dem Prädikat „Heimatdichter“ bedacht wird. Und nur gut informierte Schüler konnten auch interessante Fragen stellen. Entsprechend hatten schon vorher ein paar Schülerinnen und Schüler einiges über Grill und sein Leben in Erfahrung gebracht. Zweimal zog es ihn schon in die Ferne, ans Nordkap und nach Syrakus, und tatsächlich ist er von so weit her wieder „heimspaziert“. Und dann beschrieb Grill anschaulich, wie seine Geschichten entstehen: „Ich schreibe nur wahre Geschichten, die Namen aber ändere ich ab“, klärte er seine Zuhörer auf. Die Gedanken werden auf Zettel notiert und an eine Wäscheleine gehängt. „Meist steht zuerst das Ende der Geschichte fest. Dann arbeite ich mich zum Anfang durch“, erklärte Harald Grill schmunzelnd.

 

Abschließend bedankten sich Lisa und Bastian im Namen aller Schülerinnen und Schüler für die gelungene Autorenlesung.

 

Januar 2016

Edelstein - Schutzengel-Workshop

Am 21.12.2015 führte Frau Andrea Schmalzl die fünften Klassen der Mittelschule Oberroning in die faszinierende Welt der Edelsteine ein.

 

Wussten Sie, dass es Edelsteine gibt, die stinken und sogar bluten können?

Diese und viele weitere wissenswerte Informationen zum Reichtum der Kristallwelt, wie sie entstanden, welche Elemente der Natur für die jeweilige Farbgebung der Edelsteine entscheidend sind, erfuhren die Kinder beim Workshop. Wissbegierig lauschten die Schülerinnen und Schüler den Worten der Kursleiterin und brachten sich selbst mit vielen Fragen rund um die Welt der Edelsteine ein. Ein kleiner Ausflug in die einzigartige Vielfalt an Kristallen, in das Farbenspiel der Natur, edle Schönheit – schon bald wurde den Kindern bewusst: unsere Schöpfung hat so unendlich viele Schätze, die oft für das bloße Auge auf den ersten Blick nicht erkennbar sind.

Nachdem die Kinder ihren Wissensdurst mit einem selbst gebrauten Edelsteinwasser (aus Amethyst, Bergkristall und Rosenquarz) gestillt hatten, machten sie sich selbst ans Werk. Eifrig staunten sie über die farbenprächtige Auswahl an Edelsteinsplitter – Aventurin gegen Stress, Bergkristall für die Konzentration, rot durchscheinender Karneol für Mut, Howlith für mehr Selbstständigkeit, Rosenquarz für die Freude und Amethyst für die nötige Entspannung. Unter der Anleitung von Frau Schmalzl fädelten sie individuell ihr eigenes Edelsteinarmband oder Kettchen mit den bunten Steinchen auf und krönten ihr Werk mit einem eigens zusammengestellten Schutzengel, der stets auf sie achten und ihnen an dem selbst gebasteltem Werk Freude und Kraft schenken soll.

 

Dezember 2015

Vorweihnachtliche Hilfe für Menschen in Osteuropa

Auch heuer beteiligte sich die Mittelschule Oberroning wieder an der Weihnachtstrucker-Aktion der Johanniter.

Der Verein sammelt dabei Päckchen für Menschen in Osteuropa, denen es viel schlechter geht als uns.

 

Die Päckchen enthalten Grundnahrungsmittel, Süßigkeiten und auch ein paar Spielsachen für Kinder. In den Wochen vor Weihnachten wurde, organisiert von Lehrerin Sylvia Schuster,  an der Mittelschule fleißig gepackt. Rund 20 Päckchen kamen schließlich zusammen. Am vorletzten Schultag vor den Ferien kam der große LKW mit Helfern der Johanniter und die Schüler der neunten Klassen luden die Hilfspakete auf den Lastwagen. Jetzt sind sie auf dem Weg nach Osteuropa und werden den Menschen dort an Weihnachten hoffentlich eine kleine Freude machen.

 

Dezember 2015

Lernen mit Pferden

Oberroning. Vor kurzem fand ein freiwilliger dreitätiger Workshop „Lernen mit Pferden“ für die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen der Mittelschule Oberroning in der Akademie für Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung in Hohenthann statt. Hier standen nicht nur der Spaß und der Bezug zum Tier auf dem Programm, sondern zugleich arbeiteten die Kinder an ihrer sozialen, emotionalen, sprachlichen und motorischen Entwicklung. Durchgeführt wurde das abwechslungsreiche und spannende Programm von dem professionellen Team der Unique Leadership Tanja Hollinger-Barfuß sowie deren Co-Trainerin Elena Zorko und der Lehrkraft Angela Biedersberger, die den Workshop organisierte und begleitete.
Morgens um zehn Uhr trafen sich die 19 Schülerinnen und Schüler zusammen mit der Lehrkraft Angela Biedersberger am erlebnispädagogischen Pferdehof von Tanja Hollinger-Barfuß und ihrem Mann Prof. Dr. Georg Barfuß in Hohenthann. Dort, wo eigentlich Seminare für Manager und gestresste Arbeitnehmer in Führungspositionen stattfinden, kamen nun die Kinder der Mittelschule Oberroning in den Genuss, anhand einer pferdegestützten Erlebnispädagogik ihre Persönlichkeit weiter zu entfalten. Persönlichkeitsentwicklung mit dem Pferd dient der sozialen, emotionalen, sprachlichen und motorischen Entwicklung. Das Pferd als Co-Trainer hat dabei eine sehr wichtige Funktion: Ein Pferd erscheint dem Kind stets in ihrem Verhalten unvoreingenommen. Es ist ein Freund, der einen trägt, den man anfassen und pflegen kann. Durch den Umgang mit dem Pferd sei es beim Putzen, Führen oder Reiten wird das Kind emotional, geistig, sozial und körperlich angesprochen. Es kann Ängste und Verunsicherungen abbauen, durch das Vertrauen wird das Selbstwertgefühl gesteigert, die Konzentration trainiert, die Selbsteinschätzung verbessert und die sensomotorische Entwicklung gefördert.
Die Schülerinnen und Schüler durften zudem an ihrer Körpersprache arbeiten. Die Kinder sollten die Pferde nach einem bestimmten vorgegebenen Ablauf mit verschiedenen Hindernissen durch einen Parcours im Schritt sowie im Trab führen. Schnell wurde ihnen dabei klar, dass es ohne eine eindeutige Körpersprache nicht möglich ist. Das neugewonnene Selbstvertrauen konnte sogleich in der nächsten Übung weiter ausgebaut werden. Durch das Longieren der Pferde durch Gassen, wurde ihnen bewusst, dass nur klare Ziele, eine klare Haltung und eine eindeutige Körpersprache das gewünschte Verhalten bei den Tieren hervorriefen.
Auch der letzte Tag wurde zu einem Erlebnis. Mit den Ponys Carlson und Queeny ging es auf in den nahegelegenen Wald zum sogenannten Waldmemory. Die Aufgabe der Kinder war, Gegenstände fürs Lagerfeuer zu suchen, welches anschließend am Pferdehof gemacht wurde. Nach einer zweistündigen Wanderung kamen die Kinder mit zahlreichen Stöcken und Ästen zum Stall zurück, woraufhin das Lagerfeuer entzündet wurde und sie sich an selbst geschnitzten Stöcken Stockbrot backen konnten. In einem Abschlussgespräch wurde klar, dass die Kinder die Zeit sehr genossen haben und am liebsten den darauffolgenden Tag wieder gekommen wären.

 

November 2015

 

Klassen 9A und 9B besuchen das Jochenstein-Wasserkraftwerk

Nachdem sie sich im Fach PCB mit dem Thema Energie und Kraftwerke theoretisch beschäftigt hatten, wollten sich die beiden neunten Klassen zusammen mit ihren Klassenleitern Herr Reichmann und Herr Kindsmüller ein echtes Kraftwerk live und vor Ort anschauen. Die Wahl fiel auf das Jochensteinkraftwerk. Das ist das größte Fließwasserkraftwerk in Deutschland und liegt in der Donau, rund 25 Kilometer unterhalb von Passau. Das Kraftwerk ist ein Grenzkraftwerk, die Grenze zwischen Österreich und Deutschland verläuft direkt in der Donau und damit auch durch das Kraftwerk.

Nach rund zweistündiger Busfahrt kamen wir beim Kraftwerk an. Dort wurden wir von netten Mitarbeitern des Hauses am Strom in Empfang genommen. Das Haus am Strom ist eine Art Museum, das sich mit Energie aus der Natur und mit der Donau und der Gegend dort beschäftigt. Es liegt direkt neben dem Jochenstein-Kraftwerk. Während die Klasse 9B zuerst zur Kraftwerksführung aufbrach, gingen die Schülerinnen und Schüler der 9A ins Haus am Strom. Dort bekamen sie die Aufgabe, zu zweit aus verschiedenen Bauteilen ein Solar-Fahrzeug zusammen zu bauen. Im Anschluss gingen alle mit ihren Fahrzeugen nach draußen und es gab ein Rennen, um zu ermitteln, welches Fahrzeug das schnellste ist. Auch die Ausstellung im Haus am Strom mit verschiedenen interaktiven Spielen zur Energie interessierte alle sehr. Man konnte zum Beispiel ausprobieren, wie viel Energie man selbst durch Kurbeln mit den Füßen erzeugen kann.

Die Gruppen wechselten und für die 9A stand nun die Besichtigung des Kraftwerkes auf dem Programm. Dabei erfuhr man jede Menge interessante Details. So sind fast alle Bauteile noch die Originale aus den 60er Jahren. Die fünf Turbinen erzeugen Strom für 220.000 Haushalte. Während der Bauphase gab es sogar ein extra Zollamt und extra Geld für die 4000 Arbeiter auf der Baustelle, da für das Kraftwerk praktisch ein nationenfreier Raum zwischen Deutschland und Österreich geschaffen wurde. Eine Welle der riesigen Turbine konnten wir sogar aus nächster Nähe betrachten. Sie dreht sich pro Minute etwas mehr als 60 Mal.

Die Grenze zwischen Deutschland und Österreich liegt direkt auf der Wehranlage des Kraftwerks. Das wurde natürlich von vielen Schülerinnen und Schülern zum Fotografieren genutzt. Die Führung durch das Kraftwerk und über die Stauanlage war für uns alle sehr interessant und informativ. Genauso viel Spaß hat es gemacht, zusammen die Solarautos zu bauen und zu sehen, wie sie – von Sonnenenergie betrieben – fahren. So machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Oberroning, natürlich mit dem schon obligatorischen Zwischenstopp in einem bekannten Fast-Food-Restaurant, wo einige Schüler wieder zeigen konnten, wie schnell sie die Strecke vom Parkplatz bis zur Bestelltheke sprinten können, um ihre Bestellung als erste aufgeben zu können.

 

Dezember 2015

Weihnachtsfeier 2015

Die Weihnachtsfeier der Mittelschule Oberroning, bei der jedes Jahr ein Basar stattfindet und zugleich die Schüler verschiedenste Stücke auf der Bühne in der Turnhalle der Schule aufführen, war auch in diesem Jahr wieder hervorragend besucht.

 

Schon eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn trafen die ersten Eltern, Verwandten und Bekannten der Schüler ein. In der Eingangshalle hatten die Schüler Marktstände aufgebaut, an denen sie allerhand Selbstgebasteltes verkauften. So gab es Adventskränze, Vogelfutterstellen, Kalender, aber auch hochwertigen Gartenschmuck. Crepes und Waffeln rundeten das Angebot ab.

 

Der Elternbeirat der Schule sorgte wie immer für die Verpflegung der vielen Besucher. Höhepunkte des Tages waren die beiden Aufführungsteile in der Turnhalle. Schulleiter Benedikt Utz begrüßte die Gäste und meinte: „Es freut mich sehr, dass auch heuer wieder so viele Menschen unserer Einladung gefolgt sind.“ Lange durfte er allerdings nicht sprechen, da er sich vorgenommen hatte, aufzuhören bevor ein Zündholz, gehalten von der Schülerin Paula Eder aus der Klasse 9A, herunter gebrannt war.

 

Die fünften, sechsten und siebten Klassen begannen auf der Bühne mit Musikstücken, einem Puppentheater und Sketchen. Danach kamen die achten und neunten Klassen dran. Beide Teile wurden jeweils eingeleitet vom Schwarzlichttheater der Klasse 8B, welches die Besucher in Oberroning willkommen hieß. Auch die achten und neunten Klassen zeigten verschiedene Musikstücke und Tänze und dazu einige Kurzfilme, erstellt von der AG Animation. Den Höhepunkt des Tages bildeten wie jedes Jahr die neunten Klassen mit ihrer Überraschung. Dieses Mal stand sie im Zeichen der ersten Olympischen Weihnachtsspiele. Lehrer und Schüler traten in den Disziplinen Weihnachtslieder erraten, Christbaum schmücken, Christbaum sägen, Geschenke einpacken und Skiklamotten anziehen gegeneinander an. Am Ende hatten die Schüler die Nase vorn und durften die Goldmedaillen entgegen nehmen.

Der Lehrerchor beendete die Weihnachtsfeier im dunklen Pausenhof mit dem Lied „Jingle Bell Rock“

 

November 2015

6. Klassen im Schullandheim in Passau

November 2015

7. Klassen im Schullandheim in Ensdorf (Tage der Orientierung) 

Am Montag um 9 Uhr ging es ab Richtung Oberpfalz. Nach einem herzlichen Empfang im Schullandheim Ensdorf, wurden die Zimmer vergeben. Die erste Hürde war das selbstständige Beziehen der Betten, welche wir gemeinsam gemeistert haben. Bald darauf ging es zum „Warmup“ in den Kursraum, um unsere beiden Sozialpädagoginnen, Viktoria und Stefanie, kennenzulernen.Den ersten Tag ließen wir mit einer gemeinsamen Nachtwanderung mit Feuerschalen ausklingen.

Unausgeschlafen starteten wir in den nächsten Tag. Neben den Themen Klassengemeinschaft und Kooperation konnte uns Kursleiter Stefan mit seiner musikalischen Weltreise und einem Trommelkurs begeistern.

Mittwoch fuhren wir in die Kurfürstenstadt Amberg und starteten mit einer Stadtführung. Wir erfuhren viel über das Leben, Wohnen und Arbeiten im Mittelalter. Nach einer gemeinsamen Brotzeit durften alle die Fußgängerzone mit ihren vielen Geschäften frei erkunden. Der ungewöhnlichste Einkauf eines hungrigen Schülers war 2 kg Presssack. Wieder im Kloster Ensdorf angekommen wurde beim gemütlichen DVD-Abend viel gelacht.

Der vorletzte Tag stand ganz im Zeichen der „Tage der Orientierung“. Wer bin ich – Erfahrungen, Wünsche und Ziele waren die vorrangingen Themen am Vormittag. Am Nachmittag stand die Fremdwahrnehmung im Mittelpunkt. Ein Klassenpuzzle wurde zusammen erarbeitet.

Die ereignisreiche und aufregende Woche rundete ein besinnlicher Abschlussimpuls in der hauseigenen Klosterkapelle ab. Die Woche verging wie im Flug und schon wartete der Bus Richtung Heimat auf uns.

 

Rückblickend war die Zeit im Schullandheim für unsere Gemeinschaft und für jeden Einzelnen ein großer Gewinn. Unsere Lehrer Frau Zimmer, Frau Maier und Herr Ebner trockneten unsere Tränen der Heimweh, verarzteten unsere Wehwehchen, zockten uns beim Tischtennis ab (oder war das umgekehrt?!) und sorgten mit ihren nächtlichen Streifzügen durch die Gänge für meist ausreichend Schlaf.

 

Oktober 2015

9. Klassen besuchen die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers in Flossenbürg

Im Unterricht hatten die neunten Klassen bereits im vergangenen Schuljahr viel über die Zeit des Nationalsozialismus und die damit verbundene Verfolgung und Vernichtung von Juden und andersdenkenden Menschen im dritten Reich gehört. An einem verregneten Tag im Oktober machten sich die beiden Klassen nun auf, zusammen mit ihrem GSE-Lehrer Herrn Utz und den beiden Klassenleitern Herr Kindsmüller und Herr Reichmann, um im oberpfälzischen Flossenbürg diesem dunklen Kapitel deutscher Geschichte vor Ort nachzuspüren.

Nach knapp zwei Stunden Fahrt traf man in dem kleinen Ort Flossenbürg im Landkreis Neustadt an der Waldnaab ein. An der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers wurde man empfangen und in zwei Gruppen aufgeteilt. Dann begann die Führung über das Gelände. Man begann bei der ehemaligen Kommandantur der SS, kam dann über den Appellplatz an den mittlerweile nicht mehr vorhandenen Häftlingsbaracken vorbei und sah schließlich auch die Duschen der Häftlinge. In einer beeindruckenden Ausstellung waren in dem früheren Duschgebäude auch viele Bilder und Gegenstände aus der Zeit des Konzentrationslagers zu sehen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie der Alltag der Häftlinge aussah und das es letztlich nur darum ging, so lange im benachbarten Steinbruch von Flossenbürg zu arbeiten, bis man an völliger Entkräftung starb.

Nach der Ausstellung ging es weiter in das „Tal des Todes“.  Hier, am Rande des Konzentrationslagers, lag das Krematorium, wo man die an den Qualen verstorbenen oder auch ermordeten Gefangenen Verbrannte. In der Hochzeit des KZs gab es in diesem Tal des Todes auch viele Erschießungen.  Besonders beeindruckend für viele Schüler waren auch die Gedenktafeln aus unterschiedlichsten Ländern mit der Anzahl der jeweiligen Todesopfer. Die Neuntklässler stellten viele Fragen und zeigten sich sehr interessiert an diesem sehr traurigen Abschnitt  der deutschen Vergangenheit.

 

Oktober 2015

Wandertag nach Sittelsdorf

September 2015

Wallfahrt nach Heiligenbrunn

Wallfahrtstag statt Wandertag: Unter dem Motto „Ge(h)meinsam – ge(h)lebter Glaube“ begaben wir uns am Donnerstag, 17.9.2015, auf den Weg zur Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Heiligenbrunn bei Hohenthann.


Bei schönstem Wetter begann der Tag schon am frühen Morgen. Tapfer meisterten wir mit
unseren Lehrerinnen und Lehrern die 13 km lange Wegstrecke. Auf der gesamten Wallfahrtsstrecke wurden wir von der Freiwilligen Feuerwehr Oberroning und dem BRK Rottenburg tatkräftig unterstützt und gesichert.

 

Am Zielort angekommen empfingen uns helfende Mütter mit einer stärkenden Brotzeit. Nach unserer Verschnaufpause feierten wir zusammen mit Herrn Pfarrer Pöschl in der Wallfahrtskirche eine Dankandacht. Dort blickten wir stolz und glücklich auf unseren zurückgelegten Weg zurück und waren dankbar für unser enormes Durchhaltevermögen.

 

Allen Mitwirkenden und freiwilligen Helferinnen und Helfern sei unsererseits an dieser Stelle noch einmal ein Herzliches Vergelt's Gott entgegengebracht.

 

Glauben lebendig leben – ge(h)meinsam ist es möglich.

 

September 2015

 

 

 

 

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