Absolventen des Schuljahres 2016/17

Unser Schulleiter Benedikt Utz brachte es in seiner Rede auf den Punkt. Die alljährliche Verabschiedung der Absolventen geschieht immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen freue man sich an der Schule natürlich für die erfolgreichen Schüler, die jetzt in einen neuen Lebensabschnitt starten, zum anderen verliere man Schüler, die man seit vielen Jahren kenne.

Deshalb gab es von ihm und den beiden Klassenlehrerinnen Sabine Röhrl und Martina Aichner den Aufruf: „Vergesst eure Schule nicht und lasst euch wieder sehen.“ Zudem verabschiede man auch heuer wieder einen sehr erfolgreichen Jahrgang. Von 47 Schülerinnen und Schülern haben 42 den Quali geschafft, eine Quote von fast 90 Prozent.

Der große Festtag begann mit einem Gottesdienst, den die Schülerinnen und Schüler selbst gestalteten. Sie schauten dabei auf fünf Schuljahre in Oberroning zurück und brachte ihre eigenen Anliegen vor. Danach zog die gesamte Festgemeinde hinüber in die Turnhalle, wo nach einem Sektempfang mit einem von den Eltern vorbereiteten Imbiss der offizielle Teil auf dem Programm stand. Hier gab es Rückblicke und nette Worte von Schulleiter Utz, den beiden Klassenlehrerinnen, dem Rottenburger Bürgermeister Alfred Holzner und der Elternbeiratsvorsitzenden Susanne Hauner. Die wurde dann auch gleich noch verabschiedet. Nach fünf Jahren im Elternbeirat, davon vier Jahre als Vorsitzende, gibt sie dieses Amt ab, weil ihr Sohn Max die Schule verlässt. Schulleiter Utz und die stellvertretende Vorsitzende Simone Gruber betonten, was Frau Hauner in den letzten Jahren geleistet habe.

Im Anschluss blickten auch die beiden jahrgangssprecherinnen Leoni Fakundiny und Magdalena Lehner auf ihre Schulzeit zurück. Und sie zogen ein positives Fazit, man werde die Schule nicht vergessen. Sie hatten natürlich auch Geschenke dabei, für die Klassenlehrerinnen und auch für alle anderen Lehrer und Lehrerinnen, die sie im Laufe der vergangenen Jahre begleitet hatten.

Der Höhepunkt der Zeugnisübergabe an die Schüler war dann schließlich die Ehrung der vier Schulbesten. Leoni Fakundiny war mit der Note 1,3 nicht nur die Beste der Schule, sondern auch die Zweitbeste im ganzen Landkreis Landshut. Außerdem brachten Sophia Völkl (1,6), Julia Riedl (1,7) und Verena Lederer (1,9) hervorragende Leistungen.

Am Abend traf man sich dann zum Abschlussball, manche Schülerinnen und Schüler waren in ihrer festlichen Garderobe kaum wiederzuerkennen. Der große Saal im Top Four in Scherling war wunderschön geschmückt, als dieTanzpaare einzogen und den Ball eröffneten.

 

Bis spät in die Nacht wurde drinnen und auch draußen getanzt und gefeiert.

 

Juli 2017

Schüler spenden fürs tierheim

Die Klasse 6a der Mittelschule Oberroning veranstaltete am alljährlichen Sommerfest eine Tombola, deren Erlös dem Tierheim Heinzelwinkl zugutekam.

 

 

Der Tierschutzverein Landshut und Umgebung e.V. finanziert das Tierheim durch Spenden und hat sich zum Ziel gesetzt, Tieren die in Not geraten sind, eine artgerechte und liebevolle Versorgung zu bieten.
 

Wild entschlossen sie zu unterstützen, machten sich die Schülerinnen und Schüler bereits Wochen vor der Feierlichkeit eifrig ans Werk, möglichst viele Preise für den Losstand zu sammeln. Insgesamt konnten so über 1000 Gewinne zusammengetragen werden.

Mit dem Erlös und der großzügigen Spende durch die Schulleitung konnten insgesamt 800 Euro gesammelt werden.

In Absprache mit dem Tierheim wurde schließlich dringend benötigtes Katzen- und Hundefutter gekauft und gemeinsam mit der Klassenleitung Frau Angela Biedersberger stolz dem Tierheim überreicht. 

 

Juli 2017

 

AG Animation

Juli 2017

Schülerperspektiven Siegerehrung

Wie schon in den vergangenen zwei Jahren nahm die Foto AG von Herrn Reichmann auch heuer wieder am Fotowettbewerb „Schülerperspektiven“ von Schule und Wirtschaft Bayern teil. Das Motto war in diesem Jahr „Das soll für immer sein“. Mehrere Schüler der AG Foto beteiligten sich und sendeten ein Bild mit Titel ein.

Wir hatten auch in diesem Jahr ein Bild, das die Jury überzeugen konnte. Bei unserer ersten Teilnahme stellten wir einen der 13 Hauptgewinner und heuer wieder. Dieses Mal gelang es Helena Hübner aus der Klasse 9b.

Helena hatte einfach einen Schnappschuss von ihren Schuhen gemacht. Der fiel jedoch beim zufälligen Betrachten in der AG gleich als besonders spannendes Bild mit einem schönen Tiefenschärfe-Effekt auf. So wurde Helenas Bild unter dem Titel „Treue Begleiter“ zum Wettbewerb eingesendet.

Wochen später kam ein Anruf von der Wettbewerbsleiterin aus München. Die Jury hatte sich für das Bild als eines der 13 Sieger entschieden. 13 deshalb, weil daraus wie immer ein Kalender mit Deckblatt entstehen wird.

Es gab jedoch ein Problem. Die Rechtsabteilung hatte das Bild abgelehnt, weil man das Markenlogo noch leicht erkennen konnte. Das ist leider nicht erlaubt. Somit mussten wir mit der Hilfe von Herrn Utz und einem Bildbearbeitungsprogramm das Logo wegretuschieren und das Bild erneut einsenden, danach gehört Helena auch offiziell zu den Siegern.

Zur Siegerehrung wurde dann die gesamte AG Foto eingeladen und reiste zusammen mit Herrn Reichmann und Herrn Ebner zur Galerie der Künstler nach München. Dort waren alle Teilnehmerbilder ausgestellt, es waren über Hundert. Die Schülerinnen und Schüler waren alle stolz, als sie dort ihre eigenen Werke sehen konnten.

Helena durfte auf der großen Bühne ihren Preis entgegen nehmen.

 

Im Anschluss wurden alle Preisträger mit ihren Klassen vom Wettbewerbssponsor ins Kino eingeladen.

 

Juli 2017

Abschlussfahrt Schottland

Juli 2017

KreisSportfest 2017

15 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b der Mittelschule Oberroning beteiligten sich am Mittwoch, 12.07.2017 erstmals am Kreissportfest in Rottenburg. Neben Oberroning waren zehn weitere Schulen aus dem gesamten Landkreis angereist, um sich in fünf Disziplinen zu messen. Austragungsort war die Stadtsportanlage von Rottenburg. Gewertet wurde nur die Mannschaftsleistung. Insgesamt kamen über 200 Sportler aus 23 Mannschaften, um ihre Leistungen unter Beweis zu stellen. Die besten Leichtathleten der jeweiligen Schulen hatten die Möglichkeit, sich in einer Mannschaftswertung im Staffellauf, 800-Meter-Lauf, Weitsprung, Ballwurf und Sprint zu messen.

 

Am Ende belegten die Mädchen der MS Oberroning einen hervorragenden 3. Platz und die Jungen den 6. Rang. Belohnt wurden alle Schülerinnen und Schüler dann nach der Rückkehr nach Oberroning mit einem Gratis-Pizzaessen.

 

Juli 2017

Sommerfest 2017

Juli 2017

7. Klassen im BFZ Landshut

Die beiden siebten Klassen der Mittelschule Oberroning hatten die Gelegenheit im Beruflichen Fortbildungszentrum der Bayerischen Wirtschaft (bfz) die drei Berufsfelder Technik, Soziales und Wirtschaft zu erkunden. Diese Fortbildungsmaßnahme fand im Rahmen der erweiterten vertieften Berufsorientierung statt.

Nachdem am ersten Tag die persönlichen Fähigkeiten eines jeden Schülers von Herrn Unfried in einer Potenzialanalyse ausgewertet wurden, durften die Schüler in den darauffolgenden Tagen die Berufsfelder exemplarisch in einem ausgewählten Beruf erkunden. Neben vielen theoretischen Grundlagen wurde das Hauptaugenmerk auf die praktische Tätigkeit in den Berufsfeldern gelegt.

Im Bereich Soziales bereiteten die Kinder unter Anleitung von Herrn Pfeffer ein leckeres Vier-Gänge-Menü zu. Dabei machten sie auch Bekanntschaft mit ihnen unbekannten Zutaten, wie z.B. Avocado. Auf das professionelle Eindecken, Servieren und Abservieren wurde sehr viel Wert gelegt.

Im Fachbereich Technik erfuhren die Schüler von Herrn Pongratz Wissenswertes über das Handwerk des Fliesenlegers. Sie bekamen einen Einblick über das sachgerechte Planen, Grundieren, Kleber auftragen, Fliesen setzen und verfugen. Dass das Handwerk viel Erfahrung braucht, haben die Schüler schnell verstanden. Das Ergebnis - ein Schachbrett -  durften die Schüler stolz mit nach hause nehmen.

Herr Hendrich, ein Malermeister, leitete die Gruppe Handel und Wirtschaft. Im Team planten die Schüler ein Einzelhandelsgeschäft, einschließlich  Name, Logo und Verkaufsstrategien. Diese Aufgabe stellte hohe Ansprüche an die Kreativität und das problemlösende Denken. Eine tägliche Rückmeldung über eine Einschätzung ihrer geleisteten Arbeiten erfolgte seitens der Gruppenleiter.

Am Ende der ereignisreichen Woche bekam jeder Schüler ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme dieser Maßnahme überreicht. Herr Unfried, Projektleiter, händigte ein Teilnahmezertifikat jedem Schüler aus.

 

Gerade diese gesammelten praktischen Erfahrungen sind für die berufliche Orientierung gefragt.

 

Juli 2017

8. Klassen im beruflichen Fortbildungszentrum

Bei sommerlichen Temperaturen machten sich die beiden achten Klassen am 19. Juni zusammen mit ihren Klassenlehrern Frau Zimmer und Herrn Reichmann auf ins Berufsorientierungscamp in Bayerisch Eisenstein. Außerdem waren noch Frau Greis und Herr Lavall mit dabei. Vor Ort im bayerischen Wald in der Jugendherberge Bayerisch Eisenstein, direkt zwischen dem Großen Arber und der tschechischen Grenze erwartete uns schon Herr Unfried vom bfz, dem beruflichen Fortbildungszentrum der bayerischen Wirtschaft. Er sollte uns zusammen mit Herrn Pfeffer und Herrn Pongratz in den nächsten fünf Tagen betreuen.

Am ersten Tag wurden wir in unsere Gruppen eingeteilt und konnten unsere Zimmer beziehen. Am Nachmittag machten wir uns auf und bezwangen die zwei Kilometer mit 100 Metern Höhenunterschied bergab nach Eisenstein. Dort besichtigten wir das Localbahnmuseum mit vielen alten Zügen. Zurück ging es die 100 Höhenmeter bergauf, was bei heißem Wetter dem einen oder anderen die Schweißperlen auf die Stirn trieb. Mit Fußball und anderen Spielen am Abend klang der erste Tag aus.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Theorie. Alle Fragen rund um die Bewerbung wurden geklärt. Auch am Mittwoch waren zuerst wieder Übungen in der Jugendherberge angesagt. Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie man sich bei Vorstellungsgesprächen verhält. Zum Mittagessen ging es dieses Mal in die Bahnhofswirtschaft. Nach leckerem Schnitzel oder Kaiserschmarrn wurden wir durch das Naturparkwelten-Museum im Bahnhof geführt. Dabei erfuhren wir viel über die damalige Grenze, den sogenannten „Eisernen Vorhang“, über den Naturpark Bayerischer Wald, über die Fledermäuse im Bayerischen Wald und über den Skisport. Den Abschluss der Führung bildete die Modellbahnlandschaft an der seit drei Jahren gebaut wird.

Nach dem Unterricht mit Telefontraining am Donnerstag machten wir wieder Mittagspause im Bahnhof. Dann stiegen wir in die Waldbahn und fuhren nach Zwiesel. Dort durften wir die Schott Glaswerke besichtigen. Alle waren beeindruckt von den Bedingungen, die in der Produktionshalle herrschen. Das 1200 Grad heiße, zähflüssige Glas, das zu Weingläsern, Biergläsern und vielem mehr verarbeitet wird, sorgt für saunaähnliche Temperaturen und einen extremen Lärmpegel. Wir konnten alle Produktionsschritte aus nächster Nähe beobachten. Vor ihrem Betriebsgelände haben die Mitarbeiter der Firma Schott eine Pyramide aus 93.000 Weingläsern gebaut. Nach der Betriebsbesichtigung machte sich ein Teil der Gruppe noch auf ins Bad in Zwiesel. Die anderen fuhren mit dem Zug zurück.

Am Freitag räumten wir dann schon wieder unsere Zimmer. Alle bekamen noch ein Teilnehmerzertifikat von Herrn Unfried für die Bewerbungsmappe. Dann stiege wir in den Bus und fuhren zurück nach Oberroning.

 

Juni 2017

Autorenvorlesung: Oliver Pötzsch

Vergangenen Montag versetzte der Münchner Schriftsteller Oliver Pötzsch die 6. und 7. Klassen der Mittelschule Oberroning zurück ins Mittelalter. Er stellte den Jugendlichen den ersten Band „Das Buch der Nacht“ aus seiner Jugendbuchreihe „Die schwarzen Musketiere“ vor.

Neben einer großartigen Lesung, der die Kinder (und auch die Lehrer) gebannt lauschten, brachte der Autor den Schülerinnen und Schülern auch Alltägliches aus dem Leben eines Schreibers sowie Privates mit. Bereits zu Anfang herrschte gebannte Stille, als er zugab, dass er selbst aus einer alten Henkersfamilie stammt und seine ersten Bücher, die für Erwachsene sind, aus eben dieser Zeit und von dieser Familie erzählten.

Erstauntes Raunen setzte dann ein, als bekannt wurde, wie viel (oder doch eher wenig) ein Schriftsteller selbst von seinem Buch erhält und dass die wenigsten tatsächlich davon leben können. Auch die Anschauungsobjekte, in deren Darstellung Oliver Pötzsch die Kinder einzigartig einbaute, fand großen Anklang. Wer von den 12- bis 14jährigen wäre nicht fasziniert von Degen und Co., vor allem wenn sie so anschaulich und lebendig erklärt werden? Die Mixturen aus der Zeit des Mittelalters stießen natürlich ebenso auf Erstaunen und Begeisterung. Die Erzählungen und Erklärungen mischten sich unterhaltsam und kurzweilig mit dem Vorlesen aus dem Buch, das dem eines Hörbuchsprechers in Nichts nachstand, gepaart mit der Intimität der persönlichen Lesung des Schöpfers der Geschichte.

Großen Dank erhielt auch die Inhaberin der Buchhandlung Kindsmüller in Ergoldsbach, Frau Elisabeth Kindsmüller, die diese Autorenlesung nicht nur gesponsert, sondern auch organisiert hatte. Die Kinder stellten erstaunt fest, dass es nicht einfach und auch nicht wenig Aufwand ist, einen passenden Autor zu finden und die Zeit so zu koordinieren, dass es sowohl für ihn als auch für die Schule passt.

Begeistert kehrten die Jugendlichen nach zwei Schulstunden aus dieser Zeitreise in ihre Klassenzimmer und den Alltag zurück.

 

Juni 2017

Das Klassenzimmer auf dem Reiterhof

Im zweiten Halbjahr 2016/17 war es endlich soweit: Die erste Pferde Arbeitsgemeinschaft (AG) der Mittelschule Oberroning startete unter der professionellen Leitung von Tanja Hollinger-Barfuß und der Lehrkraft und Reitpädagogin Angela Biedersberger.


Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen sollten in ihrer besonderen AG das Thema Pferd möglichst ganzheitlich erfahren. Deshalb wurden neben der Vermittlung von Wissen in elf Theorieeinheiten auch die Kompetenzen wie die Umsetzung des Erlernten, die Motorik und das Einfühlungsvermögen anhand von drei Projekttagen im Therapiezentrum „Unique Leadership, Akademie für Kompetenzentwicklung und Persönlichkeitsstärkung“ in Pfarrkofen in Hohenthann gefördert.

 

Das theoretische Wissen wurde einmal wöchentlich in zwei Schulstunden vermittelt. Hierbei handelte es sich um Informationen über Pferde und Ponys kombiniert mit Spielen, kreativem Gestalten, Arbeitsblättern, freiem Arbeiten, Kochen und Backen. In den Projekttagen wurde das erlernte Wissen in der Praxis am Pferd umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler konnten Pferde und Ponys live erleben, sie putzen, pflegen und führen. Außerdem stand die Persönlichkeitsentwicklung mit dem Pferd im Fokus der AG. Dabei diente das Tier als wundervoller Partner zur Schulung von persönlichen und sozialen Kompetenzen. Des Weiteren konnten die Kinder Pferdeberufe live erleben. Pferdechiropraktikerin  Beate Röhl und Hufschmied Roger Hundschell stellten ihren Beruf vor und veranschaulichten ihre tägliche Arbeit. Die Pferde AG erwies sich als voller Erfolg und wird auch weiterhin an der Mittelschule Oberroning in Zusammenarbeit mit Unique Leadership unter der Leitung von Tanja Hollinger-Barfuß angeboten.

 

Mai 2017

Die siebten Klassen Besuchen die islamische Gemeinde Neufahrn

Am 16. Mai besuchten die beiden siebten Klassen zusammen mit Frau Schuster und Herrn Ebner das Gebetshaus der türkisch-islamischen Gemeinde in Neufahrn.

Beim Aussteigen aus dem Bus waren viele Schüler überrascht, so hatten sie sich das Gebetshaus nicht vorgestellt. Das Gebäude gleicht von außen nämlich eher einem Bürohaus. Wir wurden am Eingang von Herrn Yilmaz empfangen. Er machte ehrenamtlich Führungen durch das Gebetshaus. Zusammen mit fünf weiteren Mitgliedern der Gemeinde, darunter vier Frauen und dem Imam Herrn Karsli führte uns Herr Yilmaz in das Gebäude.

 

Zuerst sahen wir den Veranstaltungsraum des Gebäudes und staunten nicht schlecht über den großen Fernseher. „Hier treffen sich die Mitglieder unserer Gemeinde wie in einem Versammlungsraum“, erklärte uns Herr Yilmaz.

Vor dem Gebet soll sich ein Gläubiger durch das Waschen mit Wasser reinigen. Dazu gibt es einen speziellen Waschraum. Danach mussten wir die Schuhe ausziehen, da die Bereiche, auf denen Teppich verlegt ist, nicht mit Schuhen betreten werden durften.

Weiter ging es mit dem Gebetsraum. Dort erklärten uns unsere Gastgeber, in welche Richtung die Muslime beten. Der Imam führte uns auch vor, wie der muslimische Gebetsruf funktioniert und wie man möglichst schön eine Stelle aus dem Koran vorliest. Herr Yilmaz zeigte uns auch, welche Worte man beim Beten sagt und welche Bewegungen man dazu macht.

Jetzt war Zeit, Fragen zu stellen und diese Zeit wurde auch sehr ausgiebig genutzt. Besonders interessant fanden die Schülerinnen und Schüler die muslimischen Bekleidungsvorschriften. Die Frauen aus der islamischen Gemeinde erklärten uns, dass sie, sobald Männer anwesend sind, die sie theoretisch heiraten könnten, also Männer, die nicht aus ihrer Familie stammen, ein Kopftuch tragen, weil Allah das so will. Auch für Männer gelten Vorschriften. Herr Yilmaz erklärte: „Die Knie und der Bauchnabel müssen auch bei Männern bedeckt sein.

 

Die zweieinhalb Stunden vergingen wie im Flug. Am Ende gab es noch eine kleine Stärkung und Herr Yilmaz verabschiedete sich von uns.

 

Mai 2017

Technik Quali

Mai 2017

Autogramme von der Spitzensportlerin Anna Schaffelhuber

Im Rahmen des Deutschunterrichts hat die Klasse 7a sich über Menschen mit Behinderung beschäftigt. Dabei hat ein Schüler ein Referat über die Paralympics- und Weltcupsiegerin im Monoskifahren, Anna Schaffelhuber, gehalten.

Fasziniert von der sportlichen Leistungsfähigkeit eines Menschen im Rollstuhl wollte die Klasse die Sportlerin in die Klasse einladen. Über das Management erfuhr die 7a, dass Anna sehr viel Zeit für Promotion und Materialtests aufwänden muss. Daher sei es ihr leider nicht möglich, die Klasse persönlich zu besuchen. Als kleine „Entschädigung“ hat Anna Schaffelhuber für jeden einzelnen Schüler eine Autogrammkarte mit persönlicher Widmung und einen Brief an die Klasse zukommen lassen. Die Freude darüber war riesengroß.

 

Die Klasse drückt ihr für die kommende Saison die Daumen und wünscht ihr weiterhin viel Erfolg!

 

April 2017

Achtklässler erkunden bei Praktika die Berufswelt

Nach dem 8a und die 8b bereits im Oktober eine Woche Praktikum absolviert hatten, durften sie im März noch zwei Wochen hinaus aus der Schule in die Berufswelt. Die Bandbreite der ausgewählten Praktikumsstellen war dabei riesig. Von der Kinderpflegerin über den Land- und Baumaschinenmechatroniker bis hin zum Installateur war alles dabei. Die Klassenleiter Frau Zimmer und Herr Reichmann besuchten die Schülerinnen und Schüler an ihren Praktikumsstellen. Dabei erfuhren sie, dass besonders im Handwerk dringend Lehrlinge gesucht werden. Die Zukunftsperspektiven sehen derzeit also gut aus.

 

Die Mittelschule Oberroning bedankt sich bei allen Betrieben, die Praktikanten aufgenommen haben.

 

März 2017

Dritte London-Tour der Mittelschule Oberroning oder: Die Vögel in England mögen keine bayerischen Schüler und Lehrer

In der zweiten Woche der Osterferien war es wieder soweit. 20 Schülerinnen und Schüler der MSO begaben sich mit fünf Betreuern auf ein Abenteuer der besonderen Art, fünf Tage in London, der größten Stadt Europas. Die Nacht vor dem Hinflug war für viele kurz, waren sie doch „Erstflieger“ und dementsprechend aufgeregt beim Start der easyjet-Maschine von München nach Gatwick. Doch man stellte schnell fest, dass es gar nicht so schlimm ist. Die Karussellfahrt am Jahrmarkt in London-Clapham war da viel schlimmer und verursachte echte Übelkeit.

Nach der Landung ging es zum Bus, wir wurden von einem riesigen Doppeldecker abgeholt und sicher am Hotel abgeliefert. Spätestens jetzt mussten die Schüler ihr Englisch auspacken. Denn die mitgereisten Betreuer um Frau Röhrl, Herrn Reichmann, Frau Zimmer, Frau Hagl und Frau Farda halfen nicht als Dolmetscher, weder an der Rezeption beim Wifi-Schlüssel besorgen noch beim Cheeseburger-Kauf. Am späten Nachmittag machten alle dann ihre ersten Erfahrungen mit der Londoner U-Bahn und den bösen Blicken der Passagiere, wenn man sie nicht zuerst aussteigen ließ, bevor man selbst einstieg. Eine Runde mit dem London-Eye-Riesenrad bei hervorragender Fernsicht und strahlendem Sonnenschein rundete den Tag ab.

Der zweite Tag begann mit nahrhaftem englischen Frühstück, gefolgt von einem Besuch im Tower of London, wo man anhand der meterdicken Tresortüren feststellen konnte, dass die Juwelen der englischen Krone ziemlich gut gegen Diebstahl gesichert sind. Die ganze Gruppe machte sich danach auf den Weg über der Tower Bridge ans andere Themse-Ufer zum Museums-Schiff HMS Belfast, allerdings nicht ohne jeden Eis- und Süßigkeitenstand auf dem Weg zu plündern. Die Belfast ist ein Kreuzer aus dem zweiten Weltkrieg auf dem man sehr gut das Leben an Deck nachempfinden kann. Als sich die Oberroninger Truppe später auf den Weg zur U-Bahn-Station machte, hatten einige doch größere Orientierungsschwierigkeiten und gingen plötzlich verloren. Die „Lost in London“-Gruppe konnte allerdings per Mobiltelefon gerettet werden. Das Imperial War Museum und die Oxford Street waren der Abschluss eines anstrengenden aber sehr interessanten Tages, an dem zwei Schüler mit der Boshaftigkeit englischer Vögel Bekanntschaft machten und sich beschmutzen lassen mussten.  Ein Lehrer nahm dies zum Anlass für einen kleinen Scherz, musste dafür jedoch gleich am nächsten Tag büßen, da die englischen Vögel sich offenbar abgesprochen hatten.

Am frühen Morgen des dritten Tages wurden wir vom Bus abgeholt, der uns nach Canterbury fuhr. Und in der mittelalterlichen Stadt gab es neben der Kathedrale, der größten Kirche von England, die wir natürlich besichtigen durften, sogar jede Menge Shoppingmöglichkeiten. Ein Paradies für Schüler und auch für Lehrer. Die Stadt wusste mit engen, alten Kopfsteinpflastergassen und netten kleinen Geschäften zu begeistern. Da wurden die Geldbeutel leichter und die Rucksäcke schwerer. Nach der Rückkehr zum Hotel machte sich noch eine kleine Gruppe auf zum Jahrmarkt im angrenzenden Park. Die Fahrgeschäfte wurden allerdings nicht von allen Schülern gut verdaut.

Der nächste Tag begann mit einem echten Highlight. Madame Toussaud’s stand auf dem Programm. Die vielen Wachsfiguren brachten Fotoapparate und Handys zum Glühen. Vor dem Foto mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump gab es sogar eine extra Sicherheitskontrolle. Die Figur von Cristiano Ronaldo war zwei Tage nach dem Ausscheiden des FC Bayern in der Champions League gegen Real Madrid für den einen oder anderen Schüler und Lehrer nur schwer zu ertragen. Im weiteren Tagesablauf spazierte man durch den  St.-James-Park bis hin zum Buckingham Palace, wo man aber vergaß, der Queen zum 91. Geburtstag zu gratulieren. Am Covent Garden war dann noch einmal die Möglichkeit, zu rasten und zu shoppen.

Am Samstag, dem Tag der Abreise, standen zuerst einmal die Reinigung und das Verlassen der Zimmer auf dem Programm. Das war bei dem einen oder anderen Zimmer gar nicht mal so einfach und dauerte ziemlich lange. Schließlich trafen sich alle vor dem Hotel und teilten sich in zwei Gruppen auf, die meisten freiwillig, manch einer aber auch nicht ganz aus freiem Willen. Die Bildungsgruppe startete mit Herrn Reichmann und Frau Farda ins Museum of Natural History und staunte was es dort alles zu sehen gab, unter anderem eine lebensgroße Nachbildung eines Blauwals. Die Shoppinggruppe machte sich mit Frau Röhrl, Frau Zimmer und Frau Hagl auf in die Portobello Road und durchstöberte die Märkte dort nach Schnäppchen. Am frühen Nachmittag traf man sich wieder am Hotel und reiste pünktlich mit dem Bus ab zum Flughafen Gatwick. Dort durften auch alle an Bord des Flugzeugs, selbst die, die ihre Boarding Card schon verloren hatten. Nach einem ungefähr eineinhalbstündigen Flug und einer sehr harten Landung traf die ganze Gruppe wieder in München ein und die fünf Tage in Europas Megacity London waren abgeschlossen, wirken bei vielen aber immer noch nach.

 

April 2017

Osterandacht

April 2017

AG Mountainbike  trainiert mit ehemaligem Nationalmannschaftsfahrer

Die AG Mountainbike hatte Anfang April einen ganz besonderen Gast.

 

Philipp Bertsch (22) aus Abensberg war gekommen, um mit den Acht- und Neuntklässlern und ihrem Lehrer Herrn Kindsmüller eine Runde durch die Fluren rund um Oberroning zu drehen.

 

Philipp war bereits Mitglied der Nationalmannschaft in seiner Altersklasse im Mountainbike und ist schon Bundesliga- und sogar Weltcuprennen gefahren. Auf Vermittlung von Herrn Reichmann kam Philipp, der derzeit die Technikerschule in Ingolstadt besucht, zu uns nach Oberroning.

 

Er erzählte zuerst ein bisschen was von sich, so dass die Schüler ihn etwas kennen lernen konnten. Dann ging es für rund eine Stunde und 15 Minuten hinaus auf Felder und in die Wälder. Kurz vor dem Regen kam man zurück. Philipp zeigte sich erstaunt, was die Mountainbikegruppe schon alles drauf hat. Er ließ dann auch den einen oder anderen interessierten Schüler und Lehrer noch eine Runde mit seinem nagelneuen Bike drehen. Das hat Philipp übrigens von seinem Sponsor gestellt bekommen.

 

Alle waren sich einig, dass man diese Aktion wiederholen müsse und Philipp hat sein Kommen auch schon wieder zugesagt.

 

April 2017

Dort helfen wo Hilfe gebraucht wird

Dort helfen, wo Menschen am meisten auf Hilfe angewiesen sind – alljährlich spendet die Mittelschule Oberroning an Menschen in der umliegenden Nähe und auf der ganzen Welt.

 

Dieses Jahr ging ein Teil der Spenden an den Verein Kindergarten für UKUNDA e.V., ein Kindergarten im Küstenort Ukunda in Kenia (Afrika). Herr Holzmann – der Vorsitzende des Vereins – begrüßte dazu die sechsten und siebten Klassen der Mittelschule Oberroning und referierte über sein gemeinnütziges Projekt.

Interessiert lauschten die Jugendlichen den Worten des Referenten, der den Zusammenhang zwischen der Armut, der Bildung und der hohen Arbeitslosigkeit in Kenia aufzeigte. Die Hälfte der Bewohner Kenias sind ohne Arbeit und auf Hilfe angewiesen.

Denn inmitten der großen Armut, in der es an sauberem, gesundem Trinkwasser und an Nahrungsmitteln mangelt und auch die medizinische Versorgung vielfach nicht ausreichend oder für viele nicht erschwinglich ist, sind Spendengelder und die direkte Unterstützung dringend von Nöten. Viele Kinder haben nicht die Chance, in Kindergärten oder in Schulen zu gehen, weil sich die Eltern dies finanziell nicht leisten können.

Dank der Unterstützung und Mithilfe der Mittelschule Oberroning dürfen sich nun auch die Kinder im Kindergarten Victory in diesem Jahr freuen, dass sie durch die finanzielle Hilfe weiter in ihrer Heimat den örtlichen Kindergarten besuchen und dort etwas für ihr späteres Leben lernen dürfen. Mit den gespendeten 400 € können zum Beispiel Lehrkräfte und Erzieherinnen finanziert oder die rudimentäre Ausstattung ergänzt werden.

 

Am Ende bedankte sich Herr Holzmann im Namen aller Vereinsmitglieder bei allen Erziehungsberechtigten, Eltern und Mitwirkenden der Mittelschule Oberroning, die mit ihrer Mithilfe die finanzielle Unterstützung für den Kindergarten Victory ermöglicht haben.

 

März 2017

MALWETTBEWERB DER RAIFfeISENbank

März 2017

Achtklässler informieren sich über Suchtberatung und das Leben im Gefängnis

Die beiden achten Klassen hatten kürzlich Joanna Sommer zu Gast in der Schule.  Frau Sommer, die Mutter unserer Schüler Victoria (8. Klasse)  und Vinzenz (6. Klasse) arbeitet bei der Caritas Regensburg und ist als Suchtberaterin in der JVA (Justizvollzugsanstalt) in Regensburg tätig.  Dort hat sie es täglich mit Gefangenen zu tun, die von Drogen und Alkohol abhängig sind, aber auch Spielsüchtige kommen zu ihr. Dabei habe in letzter Zeit besonders die Online-Spielsucht zugenommen, berichtete Frau Sommer den Schülerinnen und Schülern.

Frau Sommer erzählte von ihrer Arbeit, bei der sie natürlich an die Schweigepflicht gebunden ist. Das gelte im übrigens für alle Suchtberatungsstellen, an die man sich wenden kann. Die Mitarbeiter dort dürfen nichts weiter geben, außer man erlaubt es ihnen. Im Regensburger Gefängnis sitzen hauptsächlich Verbrecher mit Strafen von einem Jahr oder deutlich weniger.

Der Anteil an Süchtigen sei dabei aber sehr hoch. Oft hängt die Kriminalität direkt mit der Sucht zusammen, da die Gefangenen wegen Drogenbesitz oder Verbrechen um an Geld für Drogen zu kommen verurteilt wurden.

Auch aus dem Alltag im Gefängnis konnte Frau Sommer berichten. Sie hatte sie unter anderem einen kompletten Satz Kleidung eines Gefangenen dabei. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass die Gefangenen im Gefängnis arbeiten können wenn es ihnen erlaubt wird. Dabei können sie sich etwas Geld zum Einkaufen verdienen.

 

März 2017

Die achten Klassen besuchen die jüdische Gemeinde Regensburg

Im Rahmen des Religionsunterrichts lernten die achten Klassen in den vergangenen Wochen das Judentum kennen. Da bot es sich natürlich an, einmal die jüdische Gemeinde in Regensburg zu besuchen und sich eine Synagoge aus der Nähe anzusehen. So machten sich die Achtklässler mit ihren Lehrern Frau Zimmer und Herr Reichmann auf den Weg.

Nach einer Shoppingtour durch die Stadt traf man sich in der Synagoge mit dem Regensburger Rabbiner Josef Chaim Bloch. Bloch empfing die Oberroninger Schüler direkt in der Synagoge, da der Besprechungsraum der jüdischen Gemeinde abgerissen wurde und dort gerade ein Neubau entsteht. Der Rabbiner ist 68 Jahre alt, in der Schweiz geboren, hat lange Zeit in Israel gelebt und ist nun seit etwa acht Jahren für die Gemeinde in Regensburg zuständig.

Bloch begrüßte die Schüler mit den Worten: „Ich will hier keinen Vortrag halten, denn Schlaftabletten gibt es in der Apotheke billiger, ich will, dass ihr Fragen stellt.“ Und unsere Schülerinnen und Schüler  ließen sich das nicht zweimal sagen. Über fast eineinhalb Stunden wurden jüdischer Glauben und jüdische Lebensweise diskutiert. Und das teilweise auch recht kontrovers. Es ging um jüdische Speisevorschriften, das Tragen der Kippa, jüdische Gesetze am Sabbat und vieles mehr. Nach knapp eineinhalb Stunden waren zwar noch einige Fragen offen, aber der Bus wartete bereits.

Rabbi Bloch bedankte sich bei unseren Schülerinnen und Schülern und meinte, dass er selten so interessierte Gäste gehabt habe, obwohl er seit vielen Jahren mehrmals pro Woche Gäste empfange.

 

März 2017

Ms Oberroning präsentiert sich beim Tag der offenen Tür

Traditionell lädt die Mittelschule Oberroning der Schulstiftung der Diözese Regensburg im März zum Tag der offenen Türe. Nun war es wieder soweit. Schon Tage und Wochen vorher machten sich die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern Gedanken, welche Aktionen an diesem besonderen Tag angeboten werden können. Die ersten Gäste, größtenteils Eltern mit Kindern im Grundschulalter, die die Mittelschule für ihre weitere Schullaufbahn in Betracht ziehen, aber auch viele Ehemalige, Verwandte, Bekannte und andere Interessierte, waren bereits kurz vor neun in dem ehemaligen Salesianerinnen-Kloster unterwegs. Eine halbe Stunde später wimmelte es nur so von Gästen und in fast allen Zimmern war etwas geboten.

Die verschiedenen Arbeitsgemeinschaften zeigten, was sie machen. Die AG Foto war für die Dokumentation des Tages der offenen Türe zuständig. Die AG Kochen zeigte ihr Können in der Schulküche. Auch Schach- und Spiele-AGs waren aktiv und luden die Besucher zum Mitmachen ein. In der Turnhalle waren die Basketballer auf der Jagd nach Körben und im Pausenhof drehten die Mountainbiker ihre Runden.  Die neunten Klassen organisierten immer wieder Führungen durch das gesamte Schulgebäude und führten die Besucher dabei auch hinauf in die „kleine Schule“, wo die drei fünften Klassen der Mittelschule beheimatet sind. Dort gab es Informationen zum Unterrichtskonzept „Marchtaler Plan“, das mit der neuen fünften Jahrgangsstufe ab dem nächsten Schuljahr umgesetzt werden soll.

Dieses Konzept war auch ein großes Thema beim Vortrag von Schulleiter Benedikt Utz und seiner Stellvertreterin Sabine Röhrl. Die beiden durften auch berichten, dass die Schule nun die Erlaubnis erhalten hat, im nächsten Jahr mit einer M7 zu beginnen und somit einen Mittlere-Reife-Zug aufbauen kann.

Nicht nur die AGs waren am Tag der offenen Türe aktiv, auch viele andere Aktionen liefen im weitläufigen Schulgelände. So waren einige Neuntklässler damit beschäftigt, ihre Abschlussfahrt nach Schottland im Juli vorzubereiten. Zudem fand Unterricht statt, der zum Zuschauen geöffnet war.

Schulleiter Benedikt Utz bedankte sich am Ende der Veranstaltung bei allen Schülerinnen und Schülern und natürlich auch bei allen Kolleginnen und Kollegen für deren Engagement und Einsatz. „Auch heuer ist unser Tag der offenen Türe wieder ein voller Erfolg“, freute er sich.

 

Die Fotos haben die Schülerinnen und Schüler der AG-Foto erstellt.

 

März 2017

Englisch ist gar nicht schwer – Storyteller Jim Wingate besucht die Mittelschule

„Hi, I’m Jim“, mit ausgestreckter Hand begrüßte Jim Wingate am Eingang zum Klassenzimmer jeden einzelnen Schüler der Mittelschule Oberrroning. Der gebürtige Schotte, der seit vielen Jahren in Wales lebt, besuchte nach seiner Premiere vor drei Jahren auch heuer wieder die MSO um seine Geschichten zu erzählen und den sonst recht theoretischen Unterricht damit ganz weit in der Praxis zu bringen. 

 

„Spricht der Deutsch?“, war eine Frage, die von vielen Schülern im Vorfeld gestellt wurde. Die Antwort ist ganz einfach, denn Jim spricht kein Deutsch.  Dennoch ist es gar nicht so schwer, seine Geschichten, die ganz oft von Hexen, Königen, Bauern und Prinzessinnen handeln zu verstehen. Jim Wingate ist ehemaliger professioneller Theaterschauspieler, er stand auf vielen Bühnen, spielte auch in vielen Stücken des englischen Dichters William Shakespeare und heute ist er in vielen Ländern unterwegs aus Storyteller. Seine Geschichte sind teilweise mehrere hundert Jahre alt und wurden vor allem mündlich überliefert.

Damit ihn auch alle Schüler zumindest größtenteils verstehen, stimmt Jim sein Programm natürlich auf die jeweilige Jahrgangsstufe ab. Seine Mimik und Gestik ist dabei wohl das Highlight der Show und sorgte dafür, dass manche Schüler aus dem Lachen gar nicht mehr herauskamen.

In allen seinen Geschichten dürfen die Schüler Rollen übernehmen. Jim braucht sie, um seine Personen darzustellen, oder manchmal auch nur eine Kuh, ein Pferd oder ein Huhn. Besonders begeistert waren die Schüler, wenn die Lehrer eine Rolle übernehmen durften, denn die müssen bei Jim Wingate natürlich auch mitmachen.

Am Ende waren alle beeindruckt und freute sich, dass sie „fast“ alles verstanden hatten. „Der macht das sehr gut“, war das Fazit eines Schülers. Manche nutzten ihre Pause sogar, um sich mit dem schottischen Storyteller zu unterhalten und so ihre Englischkenntnisse auf den Prüfstand zu stellen.

 

März 2017

lehrer üben für den Ernstfall

Überall in der Mittelschule hängen sie, die roten Feuerlöscher. Natürlich hofft man, dass man sie niemals braucht, aber wenn doch, dann muss man auch in der Lage sein, sie richtig zu nutzen und richtig mit ihnen umzugehen. Aus diesem Grund organisierte die Mittelschule jetzt eine Fortbildung für alle Lehrkräfte und Lernzeitbetreuungen, die in Zusammenarbeit mit der freiwilligen Feuerwehr Oberroning stattfand. Deren erster Kommandant Florian Hüttner war selbst Schüler an der Schule. Heute arbeitet er hauptberuflich für die BMW-Werkfeuerwehr und ist zugleich Experte für Feuerlöscher.

In einem Theorieteil zeigte er dem Mittelschulpersonal zuerst, welche verschiedenen Arten von Bränden es gibt und in welche Klassen diese Brände eingeteilt sind. Für verschiedene Brandklassen gibt es wiederrum verschiedene Arten von Feuerlöschern. Auch die korrekte Handhabung der Geräte lernten die Lehrkräfte erst einmal in der Theorie.

Im Anschluss ging es hinaus auf den Parkplatz der Schule. Dort warteten bereits die Kollegen von Florian Hüttner mit dem Feuerwehrfahrzeug der FFW Oberroning. In vier Stahlwannen brannten kleine Feuer. Nun galt es, das theoretische Wissen praktisch anzuwenden und die Brände zu löschen. Dazu durften alle Teilnehmer Jacken, Helme und Handschuhe der Feuerwehr anziehen um maximalen Schutz zu haben. Nach dem Ziehen der Sicherung ging es mit dem Feuerlöscher in der Hand, unterstützt von einem Feuerwehrmann oder einer Feuerwehrfrau in Richtung Feuer. Zwei oder drei Stöße mit dem Pulverlöscher reichten, um das Feuer zu löschen. Das wurde danach natürlich sofort für den nächsten wieder angezündet.

Sabine Röhrl, die stellvertretende Schulleiterin der Mittelschule, bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei Florian Hüttner und seinen Kameraden von der Oberroninger Feuerwehr. Diese Fortbildung soll nicht die letzte ihrer Art gewesen sein. Man denkt schon über ein weiteres gemeinsames Projekt nach. So soll nach Möglichkeit einmal ein Fettbrand simuliert werden, auch um den Schülern zu zeigen, was dabei alles passieren kann, wenn dieser mit den falschen Löschmitteln gelöscht wird.

 

März 2017

M-Zug an der Mittelschule Oberroning startet zum nächsten Schuljahr – Zudem steht der Start des Unterrichtskonzepts „Marchtaler Plan“ an

Vor wenigen Tagen konnte Benedikt Utz, der Schulleiter der Mittelschule Oberroning, eine gute Nachricht verbreiten: Die private Mittelschule der Schulstiftung der Diözese Regensburg hat nun von der Regierung von Niederbayern der Genehmigung bekommen, einen eigenen M-Zug ab dem nächsten Schuljahr einzurichten. Die Schule, die derzeit in der fünften Klasse dreizügig und von der sechsten bis zur neunten Klasse zweizügig ist, wird nun im neuen Schuljahr mit einer M7 beginnen.

Der M-Zug bietet den Schülern die Möglichkeit, auch auf einer Mittelschule den mittleren Schulabschluss zu erwerben. Die Schülerinnen und Schüler, die nun in der sechsten Klasse der MS Oberroning sind, können mit einem Notenschnitt von 2,66 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch im nächsten Schuljahr in die M7 wechseln. Der Schnitt muss heuer im Zwischenzeugnis oder im Jahreszeugnis erzielt werden. Sollte der Schnitt nicht erreicht werden, kann in begründeten Ausnahmefällen eine Aufnahmeprüfung bei der Schulleitung beantragt werden. „Das wäre zum Beispiel möglich, wenn jemand längerfristig krank war oder aus anderen Bundesländern zugezogen ist“, erklärt Schulleiter Utz.

In den nächsten Schuljahren soll der  M-Zug dann immer weiter nach oben gezogen werden, bis alle Klassen von der M7 bis zur M10 besetzt sind. Mit den erfolgreichen Abschlussprüfungen in der M10 erwirbt der Schüler den mittleren Schulabschluss. „Ein Übertritt in den M-Zug wird dann auch aus anderen Jahrgangsstufen möglich sein, hier gilt dann immer ein Notenschnitt von 2,33 in Deutsch, Mathe und Englisch im Zwischenzeugnis oder im Jahreszeugnis“, so Utz. Natürlich würden auch für den M-Zug Anmeldungen von Kindern entgegen genommen, die derzeit noch eine andere Schule besuchen. Dazu sei lediglich eine Anmeldung auszufüllen. Möglich ist dies zum Beispiel am Tag der offenen Türe, an dem sich die Mittelschule Oberroning jedes Jahr der Öffentlichkeit präsentiert. Dieser findet heuer am Samstag den 11. März ab neun Uhr statt. Dabei zeigen Schüler und Lehrer den ganzen Vormittag über alle Interessierten, wie Unterricht und Schulalltag in Oberroning aussehen. 

An diesem Tag nimmt die Schule auch bereits Anmeldungen für die neuen fünften Klassen zum Schuljahr 2017/18 entgegen. Die fünften Klassen sind dann die ersten Schulen, die nach dem Konzept des Marchtaler Plans unterrichtet werden.  Dieses Konzept, das in der Bischof-Manfred-Müller-Schule in Regensburg, einer weiteren Mittelschule der Schulstiftung der Diözese schon seit Jahren erfolgreich praktiziert wird, umfasst drei wesentliche Strukturelemente, nämlich den Morgenkreis zu Beginn der Woche, die freie Stillarbeit, in der sich Schüler mit Hilfe von Freiarbeitsmaterialien bestimmte Themen selbst aneignen und den vernetzten Unterricht. Dort werden Elemente aus Deutsch, Religion, GSE und PCB verknüpft. Die Unterrichtsinhalte, die vermittelt werden, sind dabei natürlich auch weiterhin diejenigen, die der Lehrplan des Freistaates Bayern für die Mittelschulen vorgibt.

Schulleiter Benedikt Utz sieht mit der Einrichtung des M-Zugs und dem Start des Marchtaler Plans die Weichen der Schule weiter auf Zukunft gestellt. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir unseren Schülern die Möglichkeit bieten können, bei uns den mittleren Schulabschluss zu erwerben.“ Einige Jahrgänge hatten in Kooperation mit der Realschule die Chance, den Abschluss über die Ü9 zu bekommen. Dabei wechselten sie nach der neunten Klasse hinüber zur Realschule, wo sie in Ü9 und Ü10 auf die Realschulabschlussprüfungen vorbereitet wurden. Als diese Kooperation beendet wurde, war man auf der Suche nach einer neuen Möglichkeit. „Es freut uns natürlich besonders, dass die Regierung von Niederbayern unseren Antrag auf die Einrichtung eines M-Zuges genehmigt hat“, so der Schulleiter. Vom Marchtaler Plan-Konzept sei man als katholische Schule überzeugt.

 

Man sei nun gespannt, wie das Konzept den Schulalltag in den nächsten Jahren bereichern werde.

 

Februar 2017

buntes Faschingstreiben an der Mittelschule Oberroning

Zum ersten Mal veranstalteten die Schüler und Lehrer der Mittelschule am Unsinnigen Donnerstag eine offizielle Faschingsfeier. Die Organisation hatte die Eventmanagement AG der achten und neunten Klassen von Frau Hagl übernommen.  Sie hatten die Turnhalle schon wunderbar geschmückt, als um 13 Uhr die „Narren“ einfielen.

Jede Menge phantasievoller Verkleidungen konnte man da sehen, vom Teddybären über die Banane und Elvis Presley bis hin zu Graf Dracula. Sogar der griechische Mathematiker Pythagoras hatte sich unter die Faschingsgäste gesellt. Für die Musik sorgten die Schüler aus den neunten Klassen, technisch unterstützt vom Cowboy Herr Kindsmüller. Im Laufe des Nachmittags standen verschiedene Spiele auf dem Programm, wie die allseits beliebte „Reise nach Jerusalem“ oder auch „Blinde Kuh“. Aus der Maskenprämierung ging am Ende Pythagoras als Sieger hervor.

Für das leibliche Wohl sorgte ebenfalls die AG Eventmanagement.

 

Lehrer und Schüler hatten großen Spaß auf der Faschingsfeier und alle waren sich sicher: „Das machen wir nächstes Jahr wieder.“

 

Februar 2017

schullandheim Haidmühle

Am Montag, den 13.2. trafen wir uns mit dem schweren Gepäck an der Schule. Nach einer zweistündigen Busfahrt erreichten wir endlich unsere Jugendherberge. Unsere Koffer mussten wir den steilen Berg selbst hochziehen. Danach eroberten wir den Schlüssel für die Jugendherberge um das Haus zu erkunden, die Zimmer aufzuteilen und zu beziehen.

Am Abend unternahmen wir dann schon eine aufregende Nachtwanderung, bei der wir ein kurzes Stück alleine im Dunkeln gehen sollten.

 

Dienstags waren wir auf einer Erlebnistour mit GPS Geräten. Wir verliefen uns sogar einmal. Für den Rest des Tages spielten wir lustige Spiele.

Mittwochmorgen starteten wir eine coole Langlauftour. Dazu liehen wir uns Langlaufski aus und übten erst einmal die komplizierten Schritte. Es stellte sich heraus, dass Langlaufskifahren sehr schwierig ist. Viele Schüler fielen oft hin. Geduldig wartete Julian auf uns. Nach einer Zeit wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Julian übernahm die schnelle und Hannah die langsame Gruppe. Die schnelle Gruppe verlor zwei langsame Schüler und Julian rief Hannah an ob die beiden Jungs bei ihr angekommen sind. Es gab viele Stürze und Unfälle aber alle kehrten gesund und munter zurück.

Nach dem Abendessen sahen wir uns gemeinsam einen Film an.

Gestärkt durch das Frühstück kletterte jeder von uns eine senkrechte Hauswand hinauf. Das Anlegen der Kletterausrüstung war aufwendig. Zwei Schüler mussten immer einen Bergsteiger sichern. Beim Abstieg war eine gründliche Absicherung wichtig. Anschließend aßen wir zu Mittag und stapften durch den hohen Schnee in den Wald. Im Wald angekommen spielten wir Herr der Ringe. Das taktische Spiel endete mit einem Unentschieden.

Am Abend nach dem Essen spielten wir Schlag den Teamer. Während der ersten Runde mussten sich jeweils ein Schüler und ein Lehrer als Frau verkleiden. Weitere Aufgaben waren Liedergurgeln, Pantomime, Menschenschach und Tanzen. Die Schüler gewannen gegen die Lehrer und die Teamer haushoch.

Freitagmorgen wurden wir mit lauter Musik geweckt um eine Putzparty zu veranstalten. Es kam sehr viel Müll aus den Zimmern zum Vorschein, der dann getrennt werden musste. Schließlich nahmen wir unser schweres Gepäck und rollten es den Berg hinunter wo schon der Bus auf uns wartete. Dann fuhren wir übermüdet nach Oberroning unseren Eltern entgegen.

 

Die Woche war super aber viel zu kurz.

Geschrieben von der 7a und 7b

 

Februar 2017

NB Schulschachmeisterschaft

Die drei Mannschaften der MS Oberroning (von links nach rechts): Paola Schroeter, Timo Schütt, Lukas Allram, Yanik Päsler, Daniel Hollaus, Elias Neumeier, Henrik Hein, Jakob Weiß, Thomas Lehner, Sebastian Hähnel, Jona Hackermeier, Valentin Kroll, Johannes Nowak, Florian Kirchhammer

 

Spannend war der Verlauf der Niederbayerischen Schulschachmeisterschaften für die drei Mannschaften der Mittelschule Oberroning. Zumal diese sich erstmals mit Schülern von Gymnasien und Realschulen messen durften. Tapfer schlugen sich unsere Schachspieler.

Mannschaft 1 stand vergleichsweise nach der 5. von 7 Runden Schweizer System sogar punktgleich mit anderen Mannschaften auf Platz 7. In den beiden Schlussrunden holten sie noch einen Punkt und landeten am Ende auf einem immerhin beachtlichen 21. Platz (punktgleich mit Platz 14 jedoch mit schlechterer Feinwertung) von insgesamt 34 Mannschaften in der Wertungsklasse IV.

 

Höhepunkt war sicher der Sieg von Oberroning I gegen die favorisierte Mannschaft des Gymnasiums Untergriesbach, dem späteren Turnierdritten, denen somit der Traum vom Titel vorzeitig geraubt wurde.

 

Februar 2017

Freude im Schnee bei minus 12 Grad

Aufgrund der winterlichen Wetterverhältnisse und guten Schneebedingungen gab es heuer wieder einen Wintertag an unserer Schule.

 

Punkt acht Uhr zogen die Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Klassen bei bitterkalten Temperaturen hinaus auf den Sportplatz.

Viele hatten kleine oder große Schlitten oder auch Plastiktüten dabei.

 

Einmal am Hang beim Sportplatz angekommen, wurde gerodelt was das Zeug hielt. Egal ob vorwärts, rückwärts, auf dem Rücken, auf dem Bauch, einzeln oder in Gruppen, alles wurde ausprobiert. Wer keinen Schlitten dabei hatte, der rutschte einfach auf dem Hosenboden den Hang hinab. Da schreckte auch das kalte Wetter nicht mehr ab.

Immer wieder ging es den Hang hinunter und wieder hinauf. Auch so manch ein Lehrer zeigte viel Talente beim Bergabfahren auf dem Schlitten.

Zum Aufwärmen diente ein Klassenzimmer der kleinen Schule. Dort hatte sich auch der Elternbeirat eingerichtet und versorgte die Schülerinnen und Schüler mit heißem Kinderpunsch. Nasse Socken durften auf der Heizung getrocknet werden.

 

Nach dem Mittagessen durften die Schüler nach Hause fahren, da am Nachmittag eine Lehrerkonferenz stattfand.

 

Januar 2017

Weihnachtsmarkt

Der alljährliche Weihnachtsmarkt der Mittelschule Oberroning kam heuer in neuem Gewand daher und wurde ein großer Erfolg.

 

Die Verantwortlichen um Schulleiter Benedikt Utz hatten sich dazu entschieden, die Veranstaltung in den Abend zu verlagern und gleichzeitig den Großteil draußen stattfinden zu lassen, so dass im Pausenhof der Schule ein wunderschöner kleiner Christkindlmarkt entstand.

Von den Gemeinden Rottenburg und Langquaid hatten sich die Oberroninger die Buden für den Markt ausgeliehen in die schließlich die Klassen mit ihren Produkten zum Verkaufen einzogen. Alles wurde liebevoll mit unzähligen Lichterketten und Kerzen geschmückt. Für die Wärme bei Temperaturen unter null Grad sorgten offene Feuer und Öfen aus alten Fässern.

Pünktlich zum Beginn des Weihnachtsmarktes strömten die Besucher in den Pausenhof und in das Schulgebäude. Die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Jahrgangsstufen boten allerhand Selbstgemachtes zum Verkauf an. Da gab es selbst hergestellte Kerzen, Untersetzer für Tassen, Weihnachtsschmuck und die Christbaumanhänger, die auf Bestellung sogar vor Ort mit einem Laser gefertigt wurden und auch viel Süßes wie Schokofrüchte oder Schneemänner aus Lebkuchen und Keksen. Der Elternbeirat der Schule war für Grill, Getränke, Kaffee und Kuchen zuständig. Zudem konnte man selbstgemachte und über offenem Feuer erwärmte Gulaschsuppe der Schüler probieren. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Fünft- und Sechstklässler mit Liedern und Gedanken rund um Weihnachten.

Die Neuntklässler betrieben eine Tombola mit 1000 Losen und meldeten bereits nach knapp eineinhalb Stunden, dass sie ausverkauft sind. Am Ende eines wunderschönen Abends lobten die vielen Gäste das tolle Ambiente und die schönen Produkte der Schüler und die Organisatoren sahen sich durch den großen Erfolg im neuen Konzept des Weihnachtsmarktes voll bestätigt.

 

Der gesamte Erlös der Veranstaltung wird wie immer an verschiedene Hilfsprojekte gespendet.

 

Dezember 2016

Päckchen packen

Die Mittelschule Oberroning packte auch heuer wieder Päckchen für bedürftige Kinder. In diesem Jahr unterstützten Eltern, Schüler und Lehrer die Aktion „Geschenk mit Herz“ (Humedica e. V.).


In jedes Päckchen sollten Spielsachen (nichts Elektronisches, kein Kriegsspielzeug) sowie Kinderkleidung, Körperpflegemittel, Schreibwaren, Schulhefte, Süßigkeiten und individuelle Geschenke. Viele Päckchen wurden bereits fertig und toll verpackt von unseren Kindern mitgebracht. Auch der Packservice der beiden 9. Klassen im Schulshop wurde fleißig genutzt. So kamen in diesem Jahr stolze 97 Päckchen zustande. Diese wurden Ende November abgeholt, so dass sich an Weihnachten Kinder in Niger, Pakistan, Äthiopien, Rumänien und einigen anderen Ländern freuen können. Aber auch Kinder hier in Deutschland, die keine Chance auf ein fröhliches und unbeschwertes Weihnachten haben, werden nicht vergessen. Auch sie erhalten Päckchen, mit denen zumindest für kurze Zeit die kindliche Unbeschwertheit zurückkehren kann.

 

Dezember 2016

Weihnachtsandacht

Dezember 2016

Adventliche Besinnungen

Dezember 2016

Europas Metropole London

Was lange währt, wird endlich gut. So könnte man den diesjährigen Ausflug der Oberroninger Mittelschule in die Weltstadt London beschreiben. Eigentlich hätte der nämlich bereits an Ostern stattfinden sollen. Der Flug wurde da aber kurzfristig wegen schlechten Wetters gestrichen und so machte man sich nach langen Planungen und Verhandlungen mit Reisebüro und Fluglinie in den Herbstferien erneut auf den Weg.

 

25 Schüler und Betreuungspersonen erkundeten sechs Tage eine der spannendsten Städte der Welt. Gleich am Ankunftstag drehte man eine Runde mit dem berühmten London-Eye-Riesenrad, direkt an der Themse, gegenüber von Westminster. Einen Tag später stand eine U-Bahn-Rallye auf den Programm und die Schüler erfuhren, wie riesig das Londoner U-Bahn-Netz ist, als sie sich auf die Suche nach bekannten Plätzen wie dem Trafalgar Square und dem Picadilly Circus machten.  Ein Besuch im weltbekannten Wachsfigurenkabinett bei Madame Toussaud’s durfte natürlich nicht fehlen. Hier traf man sogar auf die komplette englische Königsfamilie, in Lebensgröße aber nicht ganz lebendig. Im Tower staunten viele nicht schlecht über die wunderschönen  Kronen und Zepter oder die vielen alten Waffen, die dort ausgestellt sind.

Auch von den kostenlosen Museen in London wurde natürlich Gebrauch gemacht und Shoppingerlebnisse auf der Oxford Street oder in Camden kamen ebenfalls nicht zu kurz. Die Wachablösung vor dem Buckingham Palace rundete das Programm ab und nach sechs Tagen stiegen alle mit unzähligen Eindrücken im Gepäck in den Flieger zurück nach München.

 

November 2016

Erkundung Wolf Klimatechnik

Die beiden achten Klassen hatten die Möglichkeit, bei der Firma Wolf in Mainburg einmal in den Alltag der Azubis zu Industriemechanikern und Elektronikern hineinzuschnuppern und gleichzeitig eine Firma kennen zu lernen, die einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region Kelheim – Mainburg ist.

 

Da die beiden Klassen mit den Azubis verschiedene Werkstücke herstellen durften, absolvierten sie das Programm an unterschiedlichen Tagen. Die Klasse 8a war mit Herrn Utz zuerst da, zwei Tage später reise die Klasse 8b mit Herrn Reichmann an. Beide Klassen wurden von den Ausbildungsleitern der Firma Wolf, Herr Frauenholz und Herr Peter in Empfang genommen. Schon zu Beginn gab es eine interessante Diskussion, war denn bei einer Bewerbung wichtig bei und worauf die Betriebe besonders schauen würden.  Herr Frauenholz erklärte dabei, dass er auch immer auf Lernfächer wie Religion oder GSE schauen, denn an den Noten könne man erkennen, ob ein Schüler fleißig sei. Mit einem guten Quali habe man immer auch gute Chancen, genommen zu werden.

Im Anschluss ging es für die Schülerinnen und Schüler in die Lehrwerkstatt der Firma. Dort warteten bereits die Azubis. Zusammen mit ihnen bauten unsere Schüler einen Ventilator, die mit Solarenergie betrieben wird und einen Rosenkavalier aus Metall. Die Azubis halfen und beantworteten auch viele Fragen rund um Ausbildung und Firma. Zudem besuchten uns zwei weitere Azubis, die an unserer Schule den Quali gemacht haben. Vanessa Schwarz schließt im nächsten Jahr ihre Ausbildung ab, Paula Eder hat im September erst damit begonnen. Betriebsführungen durch die Azubis rundeten das sehr interessante und spannende Programm ab.

Vor der Heimfahrt durften sich die Schülerinnen und Schüler noch in einem sehr bekannten Schnellrestaurant mit einem großen, gelben Buchstaben stärken.

 

November 2016

Party "Von ERntedank bis Halloween"

Oktober 2016

QUALI - Infoabend

Oktober 2016

Sparkasse Spendet für London

Die neunten Klassen der Mittelschule Oberroning bedankten sich bei Sebastian Wokoeck, Regionaldirektor der Sparkasse Landshut, für eine Spende über 500 Euro. Das Geld wird laut Schulleiter Benedikt Utz dafür verwendet, die Nachholreise nach London in den Herbstferien zu finanzieren. Eigentlich sollten die Schülerinnen und Schüler schon im vergangenen Schuljahr in den Osterferien reisen. Sie standen damals auch schon am Flughafen in München. Leider wurde der Flug wegen schlechten Wetters kurzfristig gestrichen, so dass man unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren musste. Entschädigungen gab es trotz monatelangen Diskussionen kaum. Trotzdem entschied sich ein Teil der Schüler, zusammen mit dem Organisator, Lehrer Alexander Reichmann, die Reise in den Herbstferien nachzuholen. Die Spende der Sparkasse erleichtert die Finanzierung nun zumindest ein kleines bisschen.

 

Oktober 2016

Feuerwehr großübung

Oktober 2016

Durch wald und wiesen

Am Freitag der zweiten Schulwoche machten sich wieder alle Schüler der Mittelschule auf, um am Wandertag die Gegend rund um Oberroning zu erkunden. Die neunten Klassen marschierten nach Sittelsdorf und ließen sich dort beim strahlendem Sonnenschein die „Weißwiarscht“ schmecken.

 

Die Schüler der fünften und sechsten Klassen waren in Münster und konnten sich bei der Bäckerei Hatzl mit Proviant versorgen, danach ging es auf den Fußballplatz. Beim Rückweg trafen sie auf die Siebtklässler und Achtklässler. Die waren unter Führung von Herrn Kindsmüller durch Fluren und Wälder nach Steinbach gezogen. Dort warteten auf dem Bauernhof leckere Leberkässemmeln und frische „Kiachl“. Katzen, Hunde und Pferde freuten sich über die vielen Besucher und so wurde es auch niemandem langweilig.

Alle Klassen schafften es rechtzeitig zurück an die Schule, keiner verpasste den Bus, obwohl das so manch ein Schüler gar nicht glauben konnte, angesichts der langen Strecken, die marschiert werden sollte.

 

September 2016

Stadtmaus in Regensburg

September 2016

 

 

 

 

MS Oberroning

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