absolventen des schuljahres 2017/18

Am Samstag, den 21. Juli fand für unsere 43 Neuntklässler die letzte offizielle Schulveranstaltung statt.

Auf dem Programm standen am Vormittag Abschlussgottesdienst und Verabschiedung mit Zeugnisübergabe und am Abend in Rohr im Gasthaus Sixt der Abschlussball.

 

Die Vorbereitungen für die beiden Veranstaltungen hatten einige Zeit in Anspruch genommen, schließlich sollte alles möglichst feierlich sein. 
Den Gottesdienst, den Frau Zimmer, Klassenlehrerin der 9a, zusammengestellt hatte, zelebrierte Pater Sijo. Musikalische Unterstützung gab es von Mädchen und Jungen aus der sechsten Klasse, begleitet von Frau Bachhuber und Herrn Kaiser. Nach dem Gottesdienst bewegten sich alle Absolventen mit ihren vielen Verwandten und Bekannten hinunter in die Turnhalle. Dort wartete ein Buffet, das von den Eltern der Absolventen selbst mitgebracht worden war. Nach einem Sektempfang begann der offizielle Teil der Veranstaltung.

Schulleiter Benedikt Utz betonte in seiner Ansprache das wieder einmal hervorragende Ergebnis unseres Qualis. Über 90 Prozent unserer Schüler haben die Qualiprüfungen erfolgreich absolviert, damit liegen wir weit über dem bayerischen Durchschnitt. Benedikt Utz freute sich sehr über dieses Ergebnis und wünschte den Schülern, dass sie auch ihren weiteren Lebensweg so erfolgreich absolvieren. Gute Wünsche gab es auch von der dritten Bürgermeisterin  aus Rottenburg, Angelika Aiwanger und der stellvertretenden Elternbeiratsvorsitzenden Maria Fischer. Die dritte Bürgermeisterin wies auf die sehr guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt hin, das Lehrstellenangebot sei hervorragend. 
Für die Schüler sprachen Julia Fischer aus der 9a und Raphael Niedermeier und Galdim Sefaj aus der 9b. Sie blickten zurück auf ereignisreiche fünf Jahre, in denen man viel gelernt habe. Großes Lob gab es für die Lehrkräfte, allen voran die beiden Klassenlehrer Frau Zimmer (9a) und Herr Reichmann (9b). Doch die Schüler sparten auch nicht mit Kritik an sich selbst. Oft hätte man es leichter haben können, hätte man sich nur mehr auf das Wesentliche konzentriert und mehr gelernt. 
Das sahen auch die beiden Klassenlehrer so. Sie begleiteten die Klassen nun seit drei (Frau Zimmer), beziehungsweise seit zwei Jahren (Herr Reichmann). Doch auch hier überwog das Lob. Herr Reichmann verglich den Weg zum Quali mit einem erfolgreichen Spiel im Fußball und zitierte Sepp Herberger mit  „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Die Schüler müssen also daran denken, weiterzuarbeiten und Fehler abzustellen.  Frau Zimmer forderte ihre Schüler auf, sich auch weiterhin Ziele zu setzen. Sie zitierte Katharina von Siena: „Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und alleine das Durchhalten.“
Im Anschluss durfte jeder Schüler sein Zeugnis aus den Händen von Schulleiter Utz entgegen nehmen. Die drei besten Absolventen wurden mit einem kleinen Geschenk noch einmal speziell für ihre herausragenden Leistungen geehrt. Lena Elsner (9b) und Kilian Ziegltrum (9a) schlossen die Quali mit der Note 1,4 ab, Julia Fischer aus der 9a erreichte sogar die Note 1,1 und war damit zugleich die beste Absolventen im Landkreis Landshut. 
Die Schüler bedankten sich mit Geschenken bei den Lehrern. Den Abschluss bildete das Lied der Lehrer für ihre Schüler. Frau Zimmer, Frau Städler, Herr Lavall und Herr Reichmann hatten auf der Abschlussfahrt in Hamburg zur Melodie von „An der Nordseeküste“ gedichtet und so sangen die Lehrer „Auf der Abschlussfahrt, im Hamburger Land, waren unsere Schüler ganz schnell stadtbekannt.“
Am Abend fand dann der Abschlussball im Gasthaus Sixt in Rohr statt. Die Schüler zogen gemeinsam ein und tanzten zu Beginn einen  Wiener Walzer. Die Party dauerte bis in den späten Abend. 

 

Juli 2018

7. Klassen bei Betriebserkundung

Am 17. und 18. Juli besuchten die 7. Klassen der MS Oberroning im Rahmen der Berufsinformation und zur Erkundung eines Supermarktes im Fach AWT das Einkaufszentrum REWE in Rottenburg. 

 

Der Geschäftsinhaber Ronny Haberkorn selbst, ließ es sich nicht nehmen und führte alle 38 Schüler der Klassen M7, 7a und 7b an zwei Tagen, aufgeteilt in mehrere Gruppen durch alle Abteilungen seines Supermarktes. Gekonnt zeigte Herr Haberkorn alle Unterschiede zwischen einem Supermarkt und einem Discountgeschäft auf, wie z. B. Art und Menge der Artikel, sowie die  Größe der Verkaufsflächen.

Besonders interessant war für unsere Kids, Anzahl und Art der Ausbildungsberufe, die ein Supermarkt bietet, z. B. Einzelhandelskaufmann/-frau, Verkäufer/-in oder Metzgereifachverkäufer/-in. Anschließend durften unsere Schülerinnen und Schüler selber Hand anlegen und die Waren in den Regalen „spiegeln“, das bedeutet sie durften die Lücken in den Fächern der Regale füllen. Dazu wurden die Artikel immer nach vorne bündig aufgereiht.

Höhepunkt war dann das Abrechnen an der Kasse. Die Kiddies durften hier ihre ausgewählten Waren selbst abkassieren.

Als Belohnung bekamen alle nachher Erfrischungsgetränke.

 

Juli 2018

 

Kreissportfest der Real- und Mittelschulen in Rottenburg 2018

14 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b der Mittelschule Oberroning beteiligten sich am Donnerstag, 12.07.2018 zum zweiten Mal am Kreissportfest in Rottenburg.

Neben der MS Oberroning waren zehn weitere Schulen aus dem gesamten Landkreis angereist, um sich in fünf Disziplinen zu messen. Austragungsort war die Stadtsportanlage von Rottenburg. Gewertet wurde die gesamte Mannschaftsleistung jeweils für Jungen und Mädchen. Insgesamt traten ca. 200 Sportler in 13 Mannschaften an, um sich in den Disziplinen Staffellauf, 800-Meter-Lauf, Weitsprung, Ballwurf und Sprint zu messen.
Am Ende belegten unsere Mädchen der MS Oberroning einen guten 4. Platz und die Jungen den 5. Rang.

 

Abschließend wurden alle Sportler und Sportlerinnen mit einer Riesenpizza in Oberroning belohnt.
 
Juli 2018

ABSCHLUSSFAHRT NACH HAMBURG

Die Abschlussfahrt führte die neunten Klasse in diesem Jahr nach Norden in die Hansestadt Hamburg.

Am Montag um fünf Uhr früh ging es nach kleinen Anfangsschwierigkeiten los. Der Bus war zwar in Oberroning, fand aber aus unerklärlichen Gründen die Schule nicht.

 

Am späten Nachmittag, nach langer Fahrt, traf man in Hamburg ein und machte sich mit der Gegend vertraut. Die ersten größeren Shoppingtouren wurden noch an diesem Abend unternommen. Frau Zimmer, Frau Städler, Herr Lavall und Herr Reichmann staunten nicht schlecht, was die Schüler alles kauften. Von Designerklamotten bis zur Playstation war alles dabei.
Nach einer mehr oder weniger kurzen oder langen Nacht stand am nächsten Tag Sightseeing in Hamburg auf dem Programm. Auf der Hafenrundfahrt konnten wir riesige Containerschiffe bestaunen und erfuhren viel Wissenswertes über die Stadt und die Gebäude und Schiffe. Für ein paar wenige Schüler war die Aufnahme der Information so anstrengend, dass sie kurz die Augen schließen mussten. In der Mittagspause stand wieder einmal Shopping auf dem Programm, auch die Lehrer ließen sich da nicht lumpen. Den Nachmittag verbrachten wir im Miniaturwunderland, dem größten Modellbahnland der Welt und staunten über die originalgetreuen Nachbildungen verschiedenster Städter und Länder.
Am Mittwoch ging es bei Regenwetter schon früh in den Bus. Wir machten uns auf den Weg nach Friedrichskoog an die Nordsee. Je weiter wir nach Norden kamen, desto mehr ließ der Regen nach. In Friedrichskoog regnete es dann gar nicht mehr und ab und zu ließ sich sogar die Sonne blicken. Erster Halt war die Seehundstation in Friedrichskoog, wo wir alte und junge Seehunde und Robben sahen, bei der Fütterung zuschauen durften und eine interessanten Führung bekamen. Junge Heuler, die ohne Mutter aufgefunden werden, werden dort solange gepflegt, bis sie wieder in die freie Wildbahn entlassen werden können. Derzeit sind rund 250 Jungtiere im der Station.
Nach einer längeren Mittagspause folgte ein absolutes Highlight, die Wattwanderung. Viele Schüler waren anfangs skeptisch und wollten nicht in den Schlamm, doch am Ende wollten viele gar nicht mehr raus. Wir sahen Krebse und Wattwürmer und der eine oder andere versank bis zu den Knien im Schlick und musste von anderen befreit werden. Schlammverschmiert aber in toller Stimmung verließen wir das Wattenmeer und fuhren zurück nach Hamburg, natürlich nicht ohne uns vorher sauber gemacht zu haben.
Den letzten Tag in Hamburg begannen wir im maritimen Museum, wo wir uns über moderne und historische Seefahrt informieren konnten. Die ganze Mutigen unter uns wagten sich danach in den Hamburg Dungeon, ein echt schauriges Gruselkabinett, da musste sich der eine oder andere schon mal am Nachbarn festhalten um nicht die Nerven zu verlieren. Am Abend warfen wir uns alle in Schale, denn der Musicalbesuch bei Aladdin stand auf dem Programm. Einige Schüler erkannte man kaum wieder, andere nahmen das mit dem „in Schale werfen“ nicht ganz so ernst. Alle waren begeistert von der tollen Show im Theater Neue Flora und auch vom Mitternachtsimbiss beim McDonald’s.

 

Nach einer für einige wieder recht kurzen Nacht war unsere Abschlussfahrt schon wieder vorüber und wir fuhren zurück nach Hause.

 

Juli 2018

Eine sportliche Woche im BLSV Sportcamp in Inzell

Die drei sechsten Klassen der Mittelschule Oberroning waren vom 2.Juli bis 6. Juli im Schullandheim in Inzell. 

Es gab viele verschiedene sportliche Aktivitäten zum Ausprobieren, so z.B. eine große Tischtennishalle, eine Dreifachturnhalle mit riesengroßer Kletterwand und mehrere Fußballplätze.
Gleich am ersten Tag durften wir Biathlon“ ausprobieren. Dafür sind wir durch das ganze Schullandheim gelaufen und dann mussten wir mit einem Lasergewehr schießen. Hat man nicht getroffen, dann durften Zusatzrunden gelaufen werden.

Am Dienstag ging es erstmal zum Soccerpark – Fußballgolf war angesagt. Am Nachmittag durften wir dann 13 Meter in die Höhe klettern. Gesichert wurden wir von Heiner, einem lustigen Mitarbeiter des Camp.

Am Mittwoch haben wir dann einen Moorerlebnispfad gemacht. Dort lernten wir verschiedene Pflanzen und Tiere kennen und konnten vieles Ausprobieren.
Abends saßen wir dann alle am Lagerfeuer und haben Lieder gesungen, die von Herrn Kaiser mit der Gitarre begleitet wurden.

Früh aufgestanden sind wir am Donnerstag, denn wir wollten an den Königssee. Zwei Busse brachten uns dorthin. Nach einer lustigen Schifffahrt – bei der uns der Kapitän mit einer Trompete das Echo vom Königssee zeigte – wanderten wir von der Anlegestelle Salet in Richtung des Obersees. Dort machten wir zusammen ein Picknick. Einige von uns nutzen die Zeit um sich im See abzukühlen.

 

Am Freitag ging es dann mit 73 erledigten Schülerinnen und Schülern und 7 Begleitpersonen zurück nach Oberroning.

 

Juli 2018

Bock auf BOC - BERUFSORIENTIERUNGSCAMP

Als wir (8a und 8b) am Montag in Aschau am Inn ankamen, wurden wir von Frau Jasmin Koziolek begrüßt. Bei einem Rundgang zeigte sie uns das ganze Berufsbildungswerk Don Bosco.

Wir sind zu unserer ersten Besprechung in den Gemeinschaftsraum gegangen und bekamen den Wochenplan, damit wir uns orientieren können was uns bevorsteht.

Nach dem Mittagessen spielten wir einige Kennenlernspiele. Am Abend hatten wir Freizeit und konnten uns zum Ratschen und Spielen treffen. 
Der Nächste Tag begann mit einer Schnitzeljagd, bei der wir verschiedene Berufe kennenlernten z.B. Gärtner/in, Metallbauer/in, Produktdesigner/in, Verkäufer/in … 
Unser Nachmittagsprogramm startete mit lustigen Freizeitaktivitäten. Vor dem Abendessen haben wir Werte und Normen, ein eigentlich trockenes Thema, behandelt. Doch der Betreuer, Herr Stephan Kneißl, hat daraus ein tolles Spiel gemacht. Wir bildeten Gruppen, die verschiedene Themen lösen mussten, und am Ende gab es einen Sieger.
Mittwochs wurde unsere Klasse aufgeteilt. Eine Gruppe hat zuerst die Internetseite „das Berufeuniversum“ (Persönlichkeitstest) besucht. Dort sollten wir unseren angeblich „zukünftigen Beruf“ herausfinden. Die andere Gruppe hat währenddessen eine Berufserkundung unternommen. 
Statt in der Kantine zu essen hatten wir einen Kniggekurs im Hotel.

Am Nachmittag  machten wir unsere Bewerbungsbilder. 
In aller Frühe haben wir uns wieder versammelt und uns in Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe hat ihren Lebenslauf erstellt und die Zweite hatte wieder eine Berufserkundung, danach haben wir gewechselt. Nach dem Mittagessen ist die eine Gruppe zum Stiftehalterbasteln und die andere in die Turnhalle gegangen und danach wurde getauscht. 
Abends hatten wir die Wahl zwischen Film schauen, Air-Hockey spielen,  Billard spielen, Darts werfen, Kegel schieben, Tischfußball spielen oder richtig Fußball spielen. 
Am letzten Tag mussten wir unsere Zimmer räumen und Koffer packen. Als wir uns das letzte Mal im Gemeinschaftsraum versammelt haben, bearbeiteten wir unterschiedliche Stationen im 2er Team.

Am Ende hatten wir eine Abschlussrunde, in der wir erzählten, wie uns die Woche gefallen hat. Dann wurden uns die Zeugnisse überreicht. 

 

Wir bedanken uns bei Stephan und Jasmin für die wunderbare Woche und die gute Verpflegung.  

geschrieben von Lea, Nina und Laura

 

Juni und Juli 2018

Die besten Qualiabsolventen unserer Schule wurden zur Ehrung des Landkreises Landshut eingeladen

Wie es in jedem Jahr gute Tradition ist, lud der Landkreis Landshut auch heuer wieder die besten Qualiabsolventen der Mittelschulen im Landkreis zu einer Ehrung in den Bürgersaal nach Altdorf ein.

 

Von der Mittelschule Oberroning waren Lena Elsner (9b), Kilian Ziegltrum (9a) und Julia Fischer (9a) eingeladen worden.

Lena und Kilian konnten den Quali mit der Note 1,4 abschließen.

Julia schaffte sogar eine unglaubliche 1,1. 

Niemand war im gesamten Landkreis Landshut besser als Julia und lediglich zwei Schüler anderer Schulen hatten den selben Schnitt. 

 

Julia, Lena und Kilian wurden von Eltern und Verwandten und von ihren Klassenlehrern Frau Zimmer und Herr Reichmann nach Altdorf in den Bürgersaal begleitet. Dort wurden die vielen herausragenden Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Landkreis von Schulamtsdirektor Michael Kugler, Landrat Peter Dreier und Aldorfs Bürgermeister Helmut Maier begrüßt. Alle drei lobten die Spitzenleistungen der Absolventen von Quali und M-Zug. Ihnen stünden in Bayern alle Wege offen, egal ob sie eine Ausbildung machen wollen oder weiter zu Schule gehen. 
Unsere drei Spitzenschüler und alle anderen wurden persönlich nach vorne gerufen und jeder erhielt eine Urkunde.

Julia Fischer wurde für ihre Leistung noch einmal gesondert ausgezeichnet.

 

Am Ende gab es ein Gruppenfoto mit allen Teilnehmern und ihren Lehrkräften. 

 

Juli 2018

Erste Hilfe Kurs der neunten Klasse

Nach dem Quali hatten die Neuntklässler wieder die Möglichkeit, an unserer Schule einen Erste Hilfe Kurs für den Führerschein zu absolvieren. 

 

Frau Zimmer, Klassenleiterin der 9a, hatte den für die Schüler organisiert. Florian Brunner kam dafür aus Straubing. Der Justizvollzugsbeamte ist nebenbei als Erste Hilfe-Ausbilder mit dem „Erste Hilfe Institut Bayern“ selbständig unterwegs. Zuerst waren die Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 9b dran, einen Tag später folgte die 9a. Sie lernten, wie man eine Unfallstelle richtig absichert, wie man die stabile Seitenlage anwendet, wie man die Herz-Lungen-Wiederbeldung durchführt und vieles mehr.

Auf dem Lehrplan stand jede Menge Praxis, geübt wurde an modernen Geräten.

Herr Brunner zeigte die Funktion Defibrillators gleich an drei verschiedenen Geräten.

 

Die meisten Schülerinnen und Schüler waren mit großem Elan bei der Sache und waren sich danach sicher, dass sie nun besser Bescheid wissen, sollten sie in eine solche Situation kommen.

 

Juli 2018

5. Klassen im Schullandheim

Mai 2018

Ehemaliger Nationalkader-Mountainbiker Philipp Bertsch wieder zu Gast in Oberroning

Die AG Mountainbike hatte kurz nach den Pfingstferien einen ganz besonderen Gast. Philipp Bertsch (23) aus Abensberg war gekommen, um mit den Achtklässlern der AG und ihrem Lehrer Herrn Kindsmüller eine Runde durch die Fluren rund um Oberroning zu drehen. 
Philipp war bereits Mitglied der Nationalmannschaft in seiner Altersklasse im Mountainbike und ist schon Bundesliga- und sogar Weltcuprennen gefahren. Auf Vermittlung von Herrn Reichmann kam Philipp, der derzeit studiert, wie bereits im vergangenen Jahr zu uns nach Oberroning. Neben dem Mountainbiken ist Philipp auch noch ein sehr guter Läufer. Er gewann zum Beispiel am 31.12.2017 den Silvesterlauf in Sandharlanden mit einer Zeit von etwas über 32 Minuten. 

Dieses Mal hatte unser Schulleiter Herr Utz den Mountainbikern sogar den ganzen Nachmittag für Ihre AG zugesagt, so dass Philipp und Herr Kindsmüller richtig viel Zeit hatten, mit den Schülern durch die Wiesen und Wälder rund um Rottenburg und Oberroning zu fahren. Dabei wurden die Jungs konditionell natürlich richtig gefordert und der eine oder andere brauchte da schon ab und zu mal eine Pause.

Am Emde kamen alle aber mit vielen neuen Eindrücken zurück und bedankten sich bei Philipp Bertsch für seinen Einsatz. 

 

Philipp versprach dann auch gleich, dass er im nächsten Jahr wiederkommen will. Zum Abschluss gab es für den „Stargast“ noch eine Tour durch den Radlkeller, wo er unsere Schulbikes genau inspizierte. 

 

Juni 2018

kleine weltmeisterschaft

Juni 2018

Auf dem Weg zur Fair Trade – School

Seit Anfang Januar hat sich unsere Schule dazu entschlossen, eine sogenannte „Fair- Trade – School“ zu werden.
Die Kampagne Fairtrade-Schools wird von TransFair getragen und steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg sowie Dr. Stefanie Hubig, Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz.

Gefördert wird Fairtrade-Schools von Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Das Programm Fairtrade-Schools bietet Schulen die Möglichkeit, sich aktiv für eine bessere Welt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Gerade deshalb ist es uns als Schule in katholischer Trägerschaft wichtig, an diesem Projekt und der damit verbundenen Wertevermittlung teilzunehmen.
Ebenso kann auch ein weltverknüpftes Lernen und ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung, welches gerade im Vernetzten Unterricht des Marchtaler Plans gefördert wird, durch das Programm langfristig angebahnt werden.
Besonders erfreulich ist es, dass sich an unserer Schule die gesamte Schulfamilie an diesem Projekt beteiligen möchte und an einem Strang zieht.
Das Team der MSO, bestehend aus Vertretern von Schulleitung, Lehrkräften, Elternbeirat und Schülern, das sich im Januar das erste Mal zusammenfand, entwickelte gemeinsam für das „Fair – MSO- Team“ einen Kompass, der die Ziele hinsichtlich des Fair – Trade- Gedankens der gesamten Schulfamilie in den nächsten Jahren konkretisiert.
Neben einem Fair – Trade- Waren- Verkauf am Tag der offenen Türe findet bereits seit Anfang April ein wöchentlicher Pausenverkauf von Schülern mit verschiedenen Artikeln statt. Und der Kaffee an der Schule – sowohl im Lehrerzimmer- als auch bei Veranstaltungen ist auch „Fair – Trade.“ Von weiteren Projekten wird demnächst berichtet, so hoffen wir, gemeinsam  und vielleicht noch in diesem Schuljahr die Auszeichnung „Fair – Trade – School“ zu erlangen.

 

Auf dem Foto zu sehen: Das Fair –Trade – Schulteam bestehend aus Schulleitung, Elternbeirat, Lehrkräften und Schülern.

 

Juni 2018

Computerspiele Programmieren

Computerspiele gehören zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen vieler Kinder, Jugendlicher und (junger) Erwachsener. Es wird viel Zeit „verdaddelt“ und meist kommt nichts dabei raus. Die Spiele können eine starke Anziehungskraft entwickeln. Andere Lebensbereiche werden vernachlässigt oder ausgeblendet. Gerade der Computerspielabhängigkeit sollte entgegengewirkt werden.

In der „AG Computerspiele“ lernen die Kinder der Mittelschule Oberroning selber Spiele zu erstellen. Die Kinder sollen von einer konsumierenden zu einer produzierenden Haltung geführt werden.

Mit einem einfachen Programm ist dies möglich. Die Einarbeitung ist sehr simpel, denn „programmiert“ wird über das einfache Ineinanderstecken und Verschachteln von Blöcken, die einzelne Befehle darstellen und wie Puzzleteile miteinander kombiniert werden.

Wie bei einem Rezept muss aber die Reihenfolge aller Handgriffe und Zutaten genau eingehalten werden.

 

So entstehen unter der Leitung von Herrn Ebner selbstgebaute kleine Spiele, Animationen oder Filme. 

 

Mai 2018

MALWETTBEWERB DER RAIFFEISENBANK

Auch in diesem Jahr beteiligten sich unsere Schülerinnen und Schüler von der fünften bis zur neunten Klasse am Malwettbewerb der Raiffeisenbank. Das Motto war in diesem Jahn „Problemlösungen finden“. 

 

Einige Wochen vor der Preisverleihung bei uns in der Schule fand die Prämierung der besten Werke in der Raiffeisenbank in Rottenburg statt. Herr Reichmann wählte als Vertreter der Schule zusammen mit Frau Seidenschwand und Herrn Frimberger von der Raiffeisenbank die besten Bilder aus. 

 

Die beiden Mitarbeiter der Bank kamen dann auch zu uns und nahmen gemeinsam mit Schulleiter Herrn Utz die Siegerehrung vor. Die Vertreter der Raiffeisenbank und Herr Utz lobten die große und fleißige Teilnahme der Schüler aus Oberroning. 
Bewertet wurden die fünften und sechsten Klassen in einer Gruppe und die siebten bis neunten Klassen in einer zweiten Gruppe. Bei den fünften und sechsten Klassen belegte Sofie Stadler mit ihrem Bild „Tierroboter der Tiersprachen übersetzt“ den dritten Platz, Theo Weinzierl kam mit „Leichter durch Leben mit der Behindertenkamera“ auf Platz zwei. Es gewann Lucia Schiffl mit ihrem Bild „Die Brille für Lösungen“. 
Bei den siebten bis neunten Klassen kam Jan Geilinger mit „Weiterentwicklung der Erfindungen“ auf Rang drei. Vor ihm landete Timo Schütt mit „Phoning since 1837“ auf Platz zwei. Hier siegte Elias Birner mit seinem Bild „Menschlicher Roboter“.

 

Die ersten drei Sieger aus den beiden Altersgruppen nehmen auch am Landesentscheid teil. 

 

April 2018

 

Besuch der sparkasse rottenburg

Die neunten Klassen besuchten zusammen mit ihren Klassenlehrern Frau Zimmer und Herr Reichmann Mitte April die Sparkasse in Rottenburg. Dort wurden sie von Astrid Schölzel und ihrem Kollegen im großen Besprechungsraum empfangen. Nach einem Vortrag über die Geschichte der Sparkasse in Landshut wurden die beiden Klassen in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe schaute einen Film über die Entwicklung des Geldes. Die zweite Gruppe machte sich auf den Weg durch das Bankgebäude. Zuerst besichtigte man die Büros der Fachberater, dann ging es hinunter ins Erdgeschoß, wo die Kunden unter anderem Geld abheben können und allgemeine Bankgeschäfte erledigen. 
Der nächste Teil war dann für die Schüler der spannendste: Im Keller der Sparkasse befindet sich der Tresorraum, gesichert mit einer schweren Stahltüre. Dort befinden sich die Schließfächer der Kunden und auch die Sparkasse bewahrt dort ihr Bargeld auf. Nur ganz bestimmte Bankangestellte haben Schlüssel für den Tresorraum. 
Nach der Pause wechselten beide Gruppen. Zum Abschluss der Betriebserkundung stand für alle noch die Bearbeitung einiger Arbeitsblätter zum Bankwesen auf dem Programm.

Nach einer kleinen Verlosung machten sich beide Klassen wieder auf den Weg  zurück nach Oberroning. 

 

April 2018

REISE IN DIE STEINZEIT

Am 11.04.2018 wurden knapp 70 Schüler der Mittelschule Oberroning von der Firma Gerschwitz in Rottenburg zu einer Reise in die Vergangenheit eingeladen. Dabei wurden die drei fünften Klassen nacheinander in die Steinzeit entführt. Am Start der Führung erfuhren die Schüler, dass sie sich zu längst vergangener Zeit in einem Meer befinden würden und machten Bekanntschaft mit den darin lebenden Lebewesen. Neben Krebsen, Austern und anderen Fossilien durften die Schüler einen Zahn des Megalodon, dem Riesenhai der Urzeit, begutachten. Ihre weitere Reise führte vorbei an den pflanzen- und fleischfressenden Tieren der Vergangenheit. Dabei begegneten ihnen unter anderem Mammuts, Säbelzahntiger  und Höhlenbär. Besonders interessant war für die Schüler die steinzeitliche Werkzeugvielfalt. Von Faustkeil über Steinmesser bis zur Urzeitaxt war alles vorhanden. Selbst das Beil von Ötzi, der Steinzeitmumie aus dem Ötztal, konnten die Schüler als Nachbau begutachten.

 

Am Ende der Führung wurden die beiden sehr kompetenten Reiseführer Rolf und Franz mit Fragen der Fünftklässler bombardiert, die sie sehr geduldig und ausführlich beantworteten.

 

April 2018

london - Die Hauptstadt englands

In der zweiten Osterwoche stand wieder einmal die große London-Tour der Mittelschule Oberroning auf dem Programm. Am  Ostermontag trafen sich 15 Schülerinnen und Schüler und die Begleitpersonen Frau Zimmer, Frau Farda, Herr Ebner, Herr Reichmann und Herr Utz am Flughafen in München. Herr Utz reise sogar mit der ganzen Familie mit nach London. Aufgeregt ging es ins Flugzeug, für einige zum ersten Mal in ihrem Leben. Nur eineinhalb Stunden später waren wir in London und wurden von typisch englischem Regenwetter empfangen. Am Nachmittag stand noch die Tour mit dem Riesenrad London Eye auf dem Programm. Schade war nur, dass der Turm, der den Big Ben beherbergt, derzeit eingerüstet ist, weil er renoviert wird.
Am nächsten Tag war das Wetter etwas besser, es regnete zumindest nicht mehr. Nach einem stärkenden Frühstück im Hotel erkundeten wir das älteste Gebäude in London, den Tower. Dort gab es allerhand Gold und Juwelen der englischen Königin zu sehen, dazu die berühmten Raben, eine Folterkammer und viele Museen. Zweiter Stopp an diesem Tag war die Tower Bridge und die dazugehörige Ausstellung im oberen Stockwerk der Brücke. Besonders beeindruckt waren die Schüler dabei von dem Glasboden, der einen schwindelerregenden Blick hinunter auf die Brücke und die Themse freigab. Danach war es Zeit für ein bisschen Shopping am Piccadilly Circus und in der Regent Street. Die Leuchtreklame am Piccadilly Circus sorgte dabei für großes Staunen, sie wurde völlig neu gestaltet und ist eine der größten LED-Wände der Welt.
Am Mittwoch stand ein Ausflug nach Brighton auf dem Programm, es hieß also früh aufstehen. Um acht Uhr holte uns der Bus ab und brachte uns ans Meer zu den Seven Sisters-Kreidefelsen. Dort wanderten wir rund eine Stunde zur Küste und zurück. Anschließend ging es hinein nach Brighton, ein typisches englisches Seebad. Es war sehr windig an diesem Tag und die Wellen in der Nordsee waren recht hoch. Schüler und Lehrer bummelten durch die Innenstadt von Brighton oder schauten sich den Vergnügungspark am Brighton Pier an. Als Abschluss des Ausflugs besichtigten wir noch Sea Life Brighton, wo wir riesige Aquarien mit Fischen aller Art bestaunen konnten.
Donnerstag war noch einmal volles Programm geboten. Erster Stop war die Saint Paul’s Cathedral mit der größten Kuppel nach dem Petersdom in Rom. In der Whispering Gallery direkt in der Kuppel hörten die Schüler, bedingt durch die besondere Akustik, jedes Wort, was ihre Klassenkameraden über 40 Meter entfernt leise gegen die Wand sprachen. Fast alle machten sich dann auf den Weg ganz hinauf auf das Dach der Kirche. Nach rund 570 Stufen wurden wir in 90 Meter Höhe mit einem wunderbaren Blick über London bei strahlendem Sonnenschein belohnt. Bei mittlerweile fast sommerlichen Temperaturen ging es weiter in den Saint James Park, zum Buckingham Palace und in den Green Park, wo wir uns ein Eis gönnten. Mit der U-Bahn machten wir uns auf zur nächsten Station, dem Camden Market. Dort staunten wir, was man alles verkaufen kann. Zudem wurde Essen aus der ganzen Welt angeboten. Auf dem Rückweg ins Hotel wollten wir am Bahnhof King’s Cross eigentlich noch ein Foto am Gleis 9 ¾ für alle Harry-Potter-Fans machen, dort hätten wir allerdings rund eine Stunde warten müssen, so ging es zurück ins Hotel.
An unserem letzten Tag in London teilten wir uns in drei Gruppen auf. Eine Gruppe stöberte noch einmal in den Londoner Shops, eine zweite war im naturhistorischen Museum und in der Schmetterlingsausstellung und eine dritte, sehr kleine Gruppe (bestehend aus Herrn Utz und Herrn Reichmann) schaute sich das Imperial War Museum an. Um 14 Uhr holte uns der Bus am Hotel ab und brachte uns wieder zum Flughafen Gatwick. Gegen 21 Uhr kamen wir erschöpft aber glücklich und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck in München an.

 

April 2018

Betriebspraktikum der 8. Klassen

März, Mai und Juni 2018

Besuch des BUndestagsabgeordneten

Zum Tag der freien Schulen 2018 besuchte der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU) unsere Schulen und stellte sich in der Turnhalle den Fragen unserer Acht- und Neuntklässler und der Neunt- und Zehntklässler aus der Realschule.

 

 

Florian Oßner ist Direktkandidat für den Wahlkreis Kelheim-Landshut und im  September zum zweiten Mal in den Bundestag gewählt wurden. Begrüßt wurde der Abgeordnete von den beiden Schulleitern Anna Maria Müller und Benedikt Utz. Letzterer blickte zurück auf den letzten Tag der freien Schulen vor zwei Jahren. Damals hätten sich 140 Abgeordnete und Regierungsmitglieder beteiligt. Er dankte Oßner dafür, dass dieser sich heuer sofort bereit erklärt habe, den Schülern eine Unterrichtsstunde zu „schenken“. Ziel sei es „gegen Politikverdrossenheit vorzugehen und auch die Radikalisierung in der Gesellschaft zu thematisieren“.
Florian Oßner stellte sich dann den jungen Zuhörern in der Turnhalle vor und erklärte, dass er gerne Rückmeldung bekomme, was die jungen Leute über Politik denken. „Wir sind eure Vertreter in Berlin“, erklärte der Bundestagsabgeordnete. Abgeordneter zu werden sei für ihn kein berufliches Ziel, auf das er von Beginn an hingearbeitet hätte. Man brauche politisches Interesse, das sei die Hauptvoraussetzung. Oßner selbst hat sich schon früh in Jugendverbänden engagiert, kam dann mit Anfang 20 in den Gemeinderat. „Andere Leute haben mich dann motiviert, weiterzumachen.“ Der nächste Schritt war der Kreistag. Als dann sein Vorgänger Dr. Wolfgang Götzer nach 27 Jahren nicht mehr zur Wahl für den Bundestag antreten wollte. „Dr. Götzer wollte einen jungen Nachfolger“, so Oßner und so zog er vor viereinhalb Jahren in den Bundestag ein.
Oßner berichtete den Schülern von seiner täglichen Arbeit, die sich halb in Berlin und halb in seinem Wahlkreis abspielt. „Gleich nach unserem Vortrag hier werde ich wieder nach Berlin fliegen.“  Die Hauptaufgabe der Mitglieder des Bundestags sei neben der Wahl des Bundeskanzlers, die jetzt wieder ansteht, zudem die Beratung und der Beschluss von Gesetzen, es gehe nicht immer im die große Politik und was Angela Merkel und Donald Trump machen. „Wir haben zum Beispiel vor kurzem das Kindergeld erhöht, das wäre für euch eine gute Basis für neue Taschengeldverhandlungen“, so Oßner scherzhaft. In seinem Wahlkreis Kelheim-Landshut biete Oßner Bürgersprechstunden und ist auf vielen Veranstaltungen unterwegs.
Im Anschluss hatten die Schüler beider Schulen noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Und dabei wurden auch heiße Themen angepackt wie die Flüchtlingspolitik in Deutschland, eine mögliche Legalisierung von Cannabis oder die Integration von Ausländern mit einem möglichen Kopftuchverbot in verschiedenen Bereichen. Florian Oßner ging sehr ehrlich und ausführlich auf die Fragen der Schüler ein. Er erklärte: „Auch unsere Ressourcen sind begrenzt, deshalb können wir nur die Flüchtlinge aufnehmen, die wirklich Hilfe brauchen.“ In Sachen Cannabis meinte er: „Eine kontrollierte Abgabe über Apotheken wird diskutiert, um den Dealern das Handwerk zu legen.“ Eine komplette Legalisierung werde es aber seiner Meinung nach nicht geben, da es vor allem um Drogenbekämpfung gehe. Oßner gab auch Recht, dass man sich in Deutschland anpassen müsse, wenn man hier zu Gast sei. „Friedliche Religionen sind bei uns gar kein Problem. Ein Problem ist es, wenn der Islam politisch wird, wie zum Beispiel bei Ehrenmorden.“
Zur AfD sagte Oßner: „Das wären keine politischen Partner für uns. Das widerspricht meiner Überzeugung, wie man Politik macht“. Auch nach seiner Meinung zum amerikanischen Präsidenten Donald Trump wurde Oßner gefragt. Grundsätzlich sei er ein demokratisch gewählter Präsident und deshalb müsse man sich mit ihm engagieren, auch „wenn er uns das Leben nicht gerade einfach macht“. Es sei nicht alles schlecht, aber auch lange nicht alles gut, was er mache. „Wir brauchen das enge Band zu den USA, deshalb wünsche ich mir, dass Trump einen etwas diplomatischeren Ton anschlägt“, so Ossner. Allerdings schade es auch nicht, wenn man in Europa, wie die Bundeskanzlerin gesagt habe, „erwachsener“ werde.
Nach fast 90 interessanten Minuten wurde der Bundestagsabgeordnete wieder verabschiedet und erhielt als Gastgeschenk von Frau Müller noch einen Honig, der von der Imker-AG der Realschule hergestellt wurde.

 

März 2018

Fotowettbewerb

Zum Tag der offenen Türe veranstaltete die AG Foto von Herrn Reichmann einen Fotowettbewerb. Dabei beteiligten sich alle zwölf Schüler der AG Foto aus den achten und neunten Klassen. Der Hauptpreis ging an Katharina Garbe aus der 9A mit ihrem Bild „Schlüssel zur Schule“.

 


Anfang des Jahres kam die Nachricht, dass der Fotowettbewerb „Schülerperspektiven“ von SchuleWirtschaft Bayern, an dem wir uns in den vergangenen drei Jahren beteiligt haben, heuer nicht stattfinden wird. Wir haben zweimal einen der 13 Hauptpreise gewinnen und können und hätten natürlich auch heuer gerne wieder mitgemacht. So suchten wir nach einer anderen Möglichkeit und kamen auf die Idee, zum Tag der offenen Türe selbst einen Wettbewerb und eine Ausstellung zu organisieren.
Ein Motto für den Fotowettbewerb war schnell gefunden: „Unsere Schule“. Es durfte also alles fotografiert werden, was mit unserer Schule zu tun hat. nach ein paar Wochen Einführung in die Fotografie und Ideensammlung hatten die Schüler noch einige AG-Stunden an den Donnerstagen Zeit, um ihren Bilder zu machen. Jeder durfte zwei Bilder einreichen. Über die Titel haben wir uns gemeinsam Gedanken gemacht.
Als die Titel bestimmt und die Bilder ausgesucht waren, durften die Lehrer ran und sich jeweils ihre drei Favoriten aussuchen. Rund 12 Personen hatten sich an der Jury beteiligt. Niemand kannte die Namen der Fotografen. Für jeden ersten Platz, den ein Bild erhielt, gab es drei Punkte, für jeden zweiten zwei und für jeden dritten Platz einen Punkt.
Am Tag der offenen Türe wurden dann vor vielen Zuschauern die sechs besten Bilder und ihre Fotografen von Herr Reichmann ausgezeichnet. Auf Platz sechs landete Jan Geillinger mit „Spicken“ (4 Punkte), auf Platz fünf Tobias Gebendorfer mit „Aufwärts“ (7 Punkte), auf Platz vier Raphael Niedermeier mit „Zehnfingersystem“ (8 Punkte), auf Platz drei Luisa Zentner mit „Die Mauer muss fallen“ (9 Punkte). Den zweiten Platz holte Elena Schreier mit „Schooltime“ (11 Punkte). Das Siegerbild von Katharina Garbe mit dem Titel „Schlüssel zur Schule“ setzte sich mit 21 Punkten klar durch. Neben Gummibärchen für alle gab es für die ersten drei auch noch Einkaufsgutscheine.

 

März 2018

Tag der offenen Türe

Traditionell öffnet die Mittelschule Oberroning der Schulstiftung der Diözese Regensburg Anfang März an einem Samstag ihre Türen für mögliche neue Schüler, deren Eltern und alle anderen, die sich für den Schulbetrieb in der katholischen Mittelschule interessieren.

 

Auch am 10. März war das wieder der Fall.

 

Am Samstagvormittag präsentierten sich Schule, Schüler und Lehrer der Öffentlichkeit. 
Im Vorfeld hatte man sich viele Gedanken gemacht, wie man sich der Öffentlichkeit und den zukünftigen Schülern zeigen will. „Wir wollen einen Querschnitt durch unser schulisches Leben anbieten“, sagt Schulleiter Benedikt Utz. So gab es im ganzen Schulgebäude und an der „kleinen Schule“, wo die fünften Klassen ihr Zuhause haben, verschiedenste Aktionen zu sehen. Die Schach-AG und die Mountainbike-AG  zeigen, was sie im Laufe des Jahres so machen. Die Mountainbiker hatten dazu extra einen Parcours im Garten aufgebaut. Bei der AG Foto der achten und neunten Klassen gab es einen Fotowettbewerb zum Thema „Unsere Schule“. Schüler aus der neunten Klasse bereiteten in der Küche kleine Snacks für die Besucher zu. In manchen Klassenzimmern wurde gebastelt. Die sechste Klasse arbeitete an Englisch-Stationen zum Thema „Saint Patrick’s Day“ und die Jungen der neunten Klasse arbeiteten im Werkraum an Fidget Spinnern aus Holz. Auch im Hallenbad gab es etwas zu sehen, dort spielten die Siebtklässler Wasserball. 

 

Die neunten Klassen kümmerten sich auch um die Schulführungen, die jede halbe Stunde stattfanden und die teilweise so stark frequentiert waren, dass gleich zwei Gruppen gleichzeitig loszogen. Die Führungen machten mit den Gästen auch Station in der „kleinen Schule“ bei den Fünftklässlern, wo sich die Besucher aus erster Hand über die Umsetzung des Marchtaler Plan-Unterrichtskonzeptes informieren konnten. Dabei wird Wert gelegt auf einen Morgenkreis, selbständiges Arbeiten in der Freien Stillarbeit und themenbezogenen Unterricht im VU, dem vernetzten Unterricht, der die Fächer Deutsch, GSE, PCB und katholische Religion miteinander verbindet.

 

Zweimal am Tag informierten Benedikt Utz und seine Stellvertreterin Sabine Röhrl die Besucher in einem Vortrag über die Mittelschule und konnten dabei auch viele Fragen beantworten. Benedikt Utz war sehr erfreut über das Interesse am Tag der offenen Türe und sprach von einem vollen Erfolg.

 

Er lobte den Einsatz der Schülerinnen und Schüler und seiner Kolleginnen und Kollegen. 

 

März 2018

Ms Oberroning unter den besten Zehn Niederbayerns

An den Niederbayerischen Schulschachmeisterschaften 2018 beteiligten sich auch dieses Jahr wieder zahlreiche Schulen mit ihren Mannschaften.

 

Die Mittelschule Oberroning trat mit vier Mannschaften an, je zwei in der Wettkampfklasse III (geboren 2003-2004) und zwei in der Wettkampfklasse IV (geboren 2005-2006). In der WK IV gelang Oberroning I erstmals der Sprung in die Top Ten der Schulschachmannschaften in Niederbayern. Sensationell, wenn man bedenkt, dass außer der Mittelschule Oberroning, Mittelschule Plattling und Realschule Pfarrkirchen nur Mannschaften der Gymnasien Niederbayerns am Start waren. Von insgesamt 24 Mannschaften erreichte nach sieben hart umkämpften Runden die Mannschaft Oberroning I schließlich Platz 9. Teamchef der AG Schach Thomas Sagstetter ist zu Recht stolz auf seine vier erfolgreichen Schützlinge (im Bild von links nach rechts: Thomas Lehner, Henrik Hein, Timo Schütt und Jakob Weiß). Mannschaft II konnte Platz 24 erreichen, während in der WK III die Mannschaften Oberroning I Platz 16 und Oberroning II Platz 20 erreichten.

 

Zur Belohnung spendierte der Teamchef seinen Spielern eine leckere Pizza mit Schachbrettmuster.

 

Februar 2018

Stressmonster Workshop

Im Rahmen der Schulpastoral konnten wir wieder Frau Andrea Schmalzl für uns gewinnen. Frau Schmalzl ist unter anderem zertifizierte Entspannungs- und Stresspräventionstrainerin für Kinder- und Jugendliche. Nachdem Frau Schmalzl uns leicht umsetzbare Entspannungstechniken für Prüfungs- oder Stresssituationen zeigte und wir sie im Anschluss gemeinsam mit ihr durchführten, filzten wir unsere eigenen Stressmonster und entflohen damit für eine kurze Zeit dem Schulalltag. Immer dann, wenn wir in Stresssituationen geraten, können wir die kleinen Monster kneten, an die Wand klatschen oder sie einfach nur als Symbol der Entspannung verwenden.

 

Februar 2018

Anonyme Alkoholiker berichten in den neunten Klassen aus ihrem Leben

„Ich bin der Gerhard und ich bin Alkoholiker“.

Die Schülerinnen und Schüler staunten nicht schlecht, als der sympathische ältere Mann im Klassenzimmer der 9B aufstand und seinen Vortrag mit diesen Worten seinen Vortrag begann. Gerhard war nicht alleine gekommen, er hat noch zwei Frauen und einen weiteren Mann mitgebracht.

Nach und nach lernten die Neuntklässler, die zuvor keine Ahnung haben, worum es bei dem Besuch gehen würde, die vier und ihre Schicksale kennen. Während die beiden Männer Alkoholiker sind und seit vielen Jahren dank der Gruppe der anonymen Alkoholiker auf das Suchtmittel verzichten können, sind die zwei Frauen Angehörige von Alkoholiker. Auch für die gibt es eine Gruppe, in der sich die Mitglieder selbst helfen, nämlich Al-Anon, wo sich Familienmitglieder von Alkoholkranken austauschen.
1935 wurden die AA in den USA gegründet, heute gibt es sie auf der ganzen Welt. „Jeder kann Alkoholiker sein, dass sind nicht die Penner auf der Parkbank“. das hatten auch die Schüler schnell begriffen. Auf  Nachfrage erklärten die beiden Herren, dass sie seit vielen Jahren keinen Alkohol mehr anrühren. „Wir verzichten auch auf Pralinen mit Alkohol oder auf Biersauce.“ Die beiden wissen genau, wenn sie wieder trinken würden, dann würde die Krankheit Alkoholismus wieder voll ausbrechen. Man könne sie nämlich nicht heilen, nur zum Schweigen bringen.
Die Geschichten, die die beiden aus ihrem Leben erzählten, waren teilweise erschreckend. So sei man praktisch niemals nüchtern gewesen, hätte unzählige Filmrisse gehabt, hätte sogar betrunken den Führerschein gemacht oder mehrere Unfälle verursacht, die zum Glück ohne Personenschäden abgegangen seien. 15 Halbe Bier am Tag wären völlig normal gewesen.
Die vier waren sich aber auch einig: „Wir wollen euch nicht den Spaß vermiesen. Nicht jeder wird Alkoholiker und natürlich darf man auch mal was trinken. Aber man sollte immer aufpassen, denn wir wissen, was passieren kann.“

Wenn man einmal drinhängt, dann muss man nämlich selbst wieder rauswollen, das sei gar nicht so einfach. „Ein anderer kann dir nicht helfen, wenn du nicht dahinter stehst. Du musst dir selbst helfen.“

 

Februar 2018

 

Weihnachtsandacht

Dezember 2017

Vortrag über Yanomami

Die Yanomami haben heute viele Probleme. Sie werden von Goldsuchern bedroht, die im Dschungel illegal nach Gold schürfen und den Indianern so ihren Lebensraum streitig machen.

In Konflikten mit den Goldsuchern seien auch schon viele Indianer getötet worden, erzählt Christina Haverkamp den Schülern der Mittelschule Oberroning.

 

Seit 25 Jahren ist Christina Haverkamp ständig in Südamerika unterwegs, um dort für die Rechte der Yanomami- Indianer zu kämpfen. Die Norddeutsche kommt dazu immer wieder an Schulen, um von ihrer Arbeit und ihren spannenden und teilweise auch gefährlichen Erlebnissen zu berichten und so Spenden für die Indianer zu sammeln.


Nach drei Jahren war Christina Haverkamp kurz vor den Weihnachtsferien auch wieder einmal an der Mittelschule in Oberroning. Die Turnhalle war voll und alle von der fünften bis zur neunten Klasse lauschten den Worten der abenteuerlustigen Frau mit großem Interesse.

Vor 25 Jahren habe sie einfach nur Brasilien sehen wollen, aber so günstig wie möglich, deshalb hat die Segellehrerin auf einem Segelschiff angeheuert und ist als Crewmitglied nach Venezuela gesegelt. Von dort machte sie sich auf den Weg nach Manaus in den brasilianischen Dschungel. Ebenda begegneten ihr bald die ersten Yanomami. Die Yanomami sind das letzte noch ursprünglich lebende Volk der Erde, rund 25.000 gibt es noch in Venezuela und Brasilien.
Die Yanomami haben heute viele Probleme. Sie werden von Goldsuchern bedroht, die im Dschungel illegal nach Gold schürfen und den Indianern so ihren Lebensraum streitig machen. In Konflikten mit den Goldsuchern seien auch schon viele Indianer getötet worden, erzählt Christina Haverkamp den Schülern der Mittelschule Oberroning.
Haverkamp hat sich schließlich vor über 20 Jahren das Ziel gesetzt, auf die Rechte alle Indianer in Nord- und Südamerika aufmerksam zu machen.  Aus diesem Grund verbringt sich jedes Jahr drei bis fünf Monate im brasilianischen Dschungel bei den Yanomami. Mit dem bekannten Abenteurer Rüdiger Nehberg segelte sie zudem 1992 mit einem selbstgebauten Bambusfloß vom Senegal aus über Südamerika bis nach Florida. dann ging es auf dem Landweg weiter nach Washington, wo sie allerdings keine Möglichkeit bekamen, mit Präsident George Bush senior oder einem Vertreter zu sprechen.
Seit vielen Jahren baut Christina Haverkamp zudem Krankenstationen für die Yanomami, wo die Stammesangehörigen selbst zu Krankenpflegern und Mikroskopisten ausgebildet werden. Viele Mitglieder des Volkes seien von der malaria-Krankheit bedroht, diese könne man allerdings mit den richtigen Medikamenten gut in den Griff bekommen. „Diese Medikamente gibt es in den Krankenstationen“, erzählt Haverkamp. Derzeit versucht Haverkamp vor allem, Funkgeräte und Mikroskope für die Yanomami zu finanzieren, damit die Krankenstationen gut ausgerüstet und die Siedlungen vernetzt sind.

 

Wer weitere Informationen zur Arbeit von Christina Haverkamp sucht, der findet sie unter www.yanomami-hilfe.de

 

Dezember 2017

Adventsmarkt der Mittelschule

Der Adventsmarkt an der Mittelschule Oberroning war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg.

Lange hatten Schüler und Lehrer im Vorfeld schon geplant, gebastelt und auch gebacken, um den Besuchern wieder allerhand Interessantes und Weihnachtliches anbieten zu können.

 

Als der Tag gekommen war, leuchteten Hunderte von Lichtern im Pausenhof der Mittelschule. Wunderschön geschmückte Buden und Feuerstellen machten das vorweihnachtliche Ambiente komplett.

Der Innenhof und auch die Eingangshalle der Mittelschule füllten sich rasend schnell. Mehrere hundert Besucher und natürlich auch alle Schüler waren gekommen, um zusammen ein paar gemütliche adventliche Stunden zu verbringen.

 

In den Buden verkauften die verschiedenen Jahrgangsstufen ihre Produkte, die sie extra für den Adventsmarkt hergestellt hatten. So gab es selbstgemachte Liköre und heiße Kartoffelsuppe, gebrannte Mandeln und kandierte Äpfel und vieles mehr. Eine sechste Klasse hatte sogar extra zum Adventsmarkt ein eigenes Plätzchenbackbüchlein herausgebracht. An einer großen Feuerstelle im Innenhof konnten Kinder und Erwachsene Stockbrot backen.

 

Der Elternbeirat der Mittelschule war natürlich auch vertreten und versorgte die Besucher mit Kinderpunsch, Kaffee, Getränken, Kuchen und Würstelsemmeln. Besonders die Schlange bei den Würsteln wollte ob des Andrangs stundenlang gar nicht abreißen.

Natürlich wird auch heuer wieder der komplette Erlös des Adventsmarktes für soziale und karitative Zwecke gespendet. Über eine erste Spende durfte sich bereits die Freiwillige Feuerwehr Oberroning freuen. Sie erhielt vom Elternbeirat 200 Euro. 

 

Schulleiter Benedikt Utz war mit dem Adventsmarkt, der in dieser Form zum zweiten Mal stattfand, auch heuer wieder sehr zufrieden: „Besonders freuen wir uns über die Verbundenheit unserer ehemaligen Schülerinnen und Schüler mit unserem Hause, welche zahlreich den Weg hierher gefunden haben.“

 

Dezember 2017

Weihnachtsfreude Verschenken!

Die MS-Oberroning beteiligte sich vor Weihnachten wieder an der Aktion „Geschenk mit Herz“.

„Geschenk mit Herz“ ist eine Hilfsorganisation von humedica e.V. mit Unterstützung von Sternstunden e.V. und dem Medienpartner Bayerischer Rundfunk. Mädchen und Buben aus armen Regionen in Osteuropa erhalten über soziale Einrichtungen ein Weihnachtsgeschenk.

In diesem Jahr warten Kinder in Albanien, im Kosovo, in Litauen, in der Ukraine, in Rumänien, in der Republik Moldau sowie in Serbien auf ein Weihnachtspäckchen. Eine kleine Anzahl bleibt auch in Bayern.

Dazu gab es eine Packliste für die Waren, die in den Paketen enthalten sein sollten, schließlich sollte jedes bedürftige Kind mit seiner Familie das gleiche bekommen. Auf der Liste standen zum Beispiel Malsachen oder Schokolade aber auch nützliche Dinge wie Zahnbürsten und Mehl.

Unsere Schule machte mit über 50 Paketen mit und konnte so einen kleinen Teil dazu beitragen, dass das Weihnachtsfest auch für die armen Kinder in Osteuropa ein schönes wird.

 

November 2017

Das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte hautnah erleben

Kurz vor den Herbstferien fuhren die beiden neunten Klassen zusammen mit ihren Klassenlehrern Frau Zimmer und Herr Reichmann in die Oberpfalz in die Konzentrationslager-Gedenkstätte nach Flossenbürg.

Die Nazis unterhielten hier während des zweiten Weltkriegs und auch schon zuvor ein Konzentrationslager, wo in den Hochzeiten viele tausend Menschen gleichzeitig eingesperrt waren. Grund für den Standort Flossenbürg war der dortige Granitsteinbruch, wo die Häftlinge unter schwierigsten Bedingungen Stein abbauen mussten, der vor allem für Straßenbau genutzt wurde. Viele kamen dabei ums Leben, noch viel mehr wurden einfach getötet und hingerichtet.
Die beiden Klassen bekamen jeweils einen Gruppenleiter zur Seite gestellt. Bei der Ankunft war von dem ehemaligen KZ kaum etwas zu sehen, alles war in dickem Nebel versunken. Das passte ganz gut zur Stimmung an diesem Ort, wo so viel Schreckliches passiert ist. Durch das Tor der SS-Kommandantur gingen die Klassen über den Appellplatz in ein großes Gebäude, das früher unter anderem Duschräume beherbergte und heute ein Museum ist, das viele einzelne Schicksale von KZ-Häftlingen zeigt. Die Gruppenleiter berichteten auch über bestimmte Einzelschicksale und machten für die Schüler das Grauen im Konzentrationslager dadurch begreifbarer.
Nach dem Museum ging es zur alten Arrestzelle an deren Mauer auch der Pfarrer Dietrich Bonhoeffer hingerichtet wurde. Besonders eindrücklich wurde der Schrecken bei der Besichtigung des Krematoriums mit Verbrennungsofen und Seziertisch. Die Schülerinnen und Schüler hatten viele Fragen zu der damaligen Zeit. Immer wieder kam ein Gedanke: Wie konnte so etwas Schreckliches nur passieren?

Den Schülern wurde dadurch auch klar, dass damals viel zu wenige dagegen etwas getan haben und dass man so etwas nur gemeinsam verhindern kann.

 

Oktober 2017

Besuch der BMW WErke Dingolfing

Die Klassen 8a und 8b wurden herzlich in dem Besucherzentrum empfangen und es wurde ihnen in einem Kurzfilm und einem kurzen Vortrag ein Überblick über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der BMW Group gegeben.

 

Die BMW Group ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Automobilindustrie. Zudem fertigt dieses auch noch Motoräder in Berlin an. In dem Werk in Dingolfing sind mehr als 17.500 Mitarbeiter beschäftigt, dies entspricht fast der Einwohnerzahl des niederbayerischen Ortes. Die Buslogistik, die die Mitarbeiter tagtäglich in den Schichtbetrieb bringt, ist einzigartig. Weitere Unternehmen der BMW Group sind Mini und Rolls Royce.

Nach dieser kurzen Einführung ging es bereits los. Ausgestattet mit Kopfhörern und Schutzbrillen war jeder gut gerüstet und hatte direkten Empfang zu seinem „Guide“. Bei unserem Termin standen für die MS Oberroning jeweils zwei „Guides“, ehemalige Mitarbeiter, die bis zu ihrer Pensionierung als Mitarbeiter in den Führungsetagen arbeiteten, zur Verfügung. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen durch die Werke in Dingolfing geführt werden.

 

Beim Rundgang durch die Fertigung wurde zuerst das Presswerk besichtigt. Riesige Rollen von verschiedenen Metallen standen hier rum und warteten auf die Pressmaschinen, die die einzelnen Teile des Autos stanzen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass hier passgenau gearbeitet und der Metallabfall zu 100% wiederverwertet wird. Dann ging es ab in die Fertigungshallen. Ausgestattet mit modernsten Maschinen und Werkzeugen der neuesten Technologie wurde uns die Herstellung der „Dreier-Serie“ eindrucksvoll vorgeführt. Bis zu 20.000 Euro kosten die Roboterarme, die selbstständig und millimetergenau die einzelnen Autoteile tagtäglich zusammenschweißen. Die Lackiererei konnte an diesem Tag nicht besichtigt werden. Dies war jedoch kein großes Problem, da der Guide an einigen lackierten Automodellen die verschiedenen Stufen und Vorgehensweisen sehr anschaulich erklären konnte.

Danach ging es zur Montagestraße, der spannendste Teil der Führung. Die Schülerinnen und Schüler konnten die „Just in Time–Devise“ der BMW Group hautnah miterleben. Sämtliche Teile wurden genau zum Zeitpunkt des Bedarfs an die Montagestrecke geliefert, wie beispielsweise die Türen der einzelnen Autos, die sich von Farbe, Form und Ausstattung unterschieden. Zum Schluss konnte man noch die sogenannte „Hochzeit“ erleben, bei der sich Karosserie und Motor vereinigen. Das Auto war nun komplett und wurde noch durch die Mitarbeiter zu den verschiedenen Prüfständen gebracht.

 

In einem zweiten Teil besichtigten die Schülerinnen und Schüler das eigene Ausbildungszentrum der BMW Group. Herr Koller und Herr Wagner erklärten den Schülerinnen und Schülern alles Wissenswertes bezüglich der Ausbildung. Um aber einen Ausbildungsplatz bei BMW zu erhalten wird dringend ein Praktikum empfohlen.

Zum Schluss ging es wieder in das Besucherzentrum zurück. Dort wurde den „Guides“ herzlich für die tolle Besichtigung gedankt. Mit ihrer Hilfe gewannen die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck in einen Produktionsbetrieb mit den dazugehörigen wirtschaftlichen Abläufen. Somit konnte die Theorie in der Praxis erlebt werden.

 

Am Nachmittag besuchten die beiden Klassen dann noch die Ausstellung „50 Jahre BMW in Niederbayern“. Die Sonderausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise von den 60er Jahren bis in die Gegenwart und gewährt auch einen Ausblick auf die Mobilität der Zukunft.

 

Oktober 2017

QUali-Infoabend

Oktober 2017

Schnitzeljagd in Regensburg

September 2017

Wandertag

September 2017

 

 

 

 

 

 

 

MS Oberroning

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Diözese Regensburg

 

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