Weihnachtsfreude Verschenken!

Die MS-Oberroning beteiligte sich vor Weihnachten wieder an der Aktion „Geschenk mit Herz“.

„Geschenk mit Herz“ ist eine Hilfsorganisation von humedica e.V. mit Unterstützung von Sternstunden e.V. und dem Medienpartner Bayerischer Rundfunk. Mädchen und Buben aus armen Regionen in Osteuropa erhalten über soziale Einrichtungen ein Weihnachtsgeschenk.

In diesem Jahr warten Kinder in Albanien, im Kosovo, in Litauen, in der Ukraine, in Rumänien, in der Republik Moldau sowie in Serbien auf ein Weihnachtspäckchen. Eine kleine Anzahl bleibt auch in Bayern.

Dazu gab es eine Packliste für die Waren, die in den Paketen enthalten sein sollten, schließlich sollte jedes bedürftige Kind mit seiner Familie das gleiche bekommen. Auf der Liste standen zum Beispiel Malsachen oder Schokolade aber auch nützliche Dinge wie Zahnbürsten und Mehl.

Unsere Schule machte mit über 50 Paketen mit und konnte so einen kleinen Teil dazu beitragen, dass das Weihnachtsfest auch für die armen Kinder in Osteuropa ein schönes wird.

 

November 2017

Das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte hautnah erleben

Kurz vor den Herbstferien fuhren die beiden neunten Klassen zusammen mit ihren Klassenlehrern Frau Zimmer und Herr Reichmann in die Oberpfalz in die Konzentrationslager-Gedenkstätte nach Flossenbürg.

Die Nazis unterhielten hier während des zweiten Weltkriegs und auch schon zuvor ein Konzentrationslager, wo in den Hochzeiten viele tausend Menschen gleichzeitig eingesperrt waren. Grund für den Standort Flossenbürg war der dortige Granitsteinbruch, wo die Häftlinge unter schwierigsten Bedingungen Stein abbauen mussten, der vor allem für Straßenbau genutzt wurde. Viele kamen dabei ums Leben, noch viel mehr wurden einfach getötet und hingerichtet.
Die beiden Klassen bekamen jeweils einen Gruppenleiter zur Seite gestellt. Bei der Ankunft war von dem ehemaligen KZ kaum etwas zu sehen, alles war in dickem Nebel versunken. Das passte ganz gut zur Stimmung an diesem Ort, wo so viel Schreckliches passiert ist. Durch das Tor der SS-Kommandantur gingen die Klassen über den Appellplatz in ein großes Gebäude, das früher unter anderem Duschräume beherbergte und heute ein Museum ist, das viele einzelne Schicksale von KZ-Häftlingen zeigt. Die Gruppenleiter berichteten auch über bestimmte Einzelschicksale und machten für die Schüler das Grauen im Konzentrationslager dadurch begreifbarer.
Nach dem Museum ging es zur alten Arrestzelle an deren Mauer auch der Pfarrer Dietrich Bonhoeffer hingerichtet wurde. Besonders eindrücklich wurde der Schrecken bei der Besichtigung des Krematoriums mit Verbrennungsofen und Seziertisch. Die Schülerinnen und Schüler hatten viele Fragen zu der damaligen Zeit. Immer wieder kam ein Gedanke: Wie konnte so etwas Schreckliches nur passieren?

Den Schülern wurde dadurch auch klar, dass damals viel zu wenige dagegen etwas getan haben und dass man so etwas nur gemeinsam verhindern kann.

 

Oktober 2017

Besuch der BMW WErke Dingolfing

Die Klassen 8a und 8b wurden herzlich in dem Besucherzentrum empfangen und es wurde ihnen in einem Kurzfilm und einem kurzen Vortrag ein Überblick über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der BMW Group gegeben.

 

Die BMW Group ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Automobilindustrie. Zudem fertigt dieses auch noch Motoräder in Berlin an. In dem Werk in Dingolfing sind mehr als 17.500 Mitarbeiter beschäftigt, dies entspricht fast der Einwohnerzahl des niederbayerischen Ortes. Die Buslogistik, die die Mitarbeiter tagtäglich in den Schichtbetrieb bringt, ist einzigartig. Weitere Unternehmen der BMW Group sind Mini und Rolls Royce.

Nach dieser kurzen Einführung ging es bereits los. Ausgestattet mit Kopfhörern und Schutzbrillen war jeder gut gerüstet und hatte direkten Empfang zu seinem „Guide“. Bei unserem Termin standen für die MS Oberroning jeweils zwei „Guides“, ehemalige Mitarbeiter, die bis zu ihrer Pensionierung als Mitarbeiter in den Führungsetagen arbeiteten, zur Verfügung. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen durch die Werke in Dingolfing geführt werden.

 

Beim Rundgang durch die Fertigung wurde zuerst das Presswerk besichtigt. Riesige Rollen von verschiedenen Metallen standen hier rum und warteten auf die Pressmaschinen, die die einzelnen Teile des Autos stanzen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass hier passgenau gearbeitet und der Metallabfall zu 100% wiederverwertet wird. Dann ging es ab in die Fertigungshallen. Ausgestattet mit modernsten Maschinen und Werkzeugen der neuesten Technologie wurde uns die Herstellung der „Dreier-Serie“ eindrucksvoll vorgeführt. Bis zu 20.000 Euro kosten die Roboterarme, die selbstständig und millimetergenau die einzelnen Autoteile tagtäglich zusammenschweißen. Die Lackiererei konnte an diesem Tag nicht besichtigt werden. Dies war jedoch kein großes Problem, da der Guide an einigen lackierten Automodellen die verschiedenen Stufen und Vorgehensweisen sehr anschaulich erklären konnte.

Danach ging es zur Montagestraße, der spannendste Teil der Führung. Die Schülerinnen und Schüler konnten die „Just in Time–Devise“ der BMW Group hautnah miterleben. Sämtliche Teile wurden genau zum Zeitpunkt des Bedarfs an die Montagestrecke geliefert, wie beispielsweise die Türen der einzelnen Autos, die sich von Farbe, Form und Ausstattung unterschieden. Zum Schluss konnte man noch die sogenannte „Hochzeit“ erleben, bei der sich Karosserie und Motor vereinigen. Das Auto war nun komplett und wurde noch durch die Mitarbeiter zu den verschiedenen Prüfständen gebracht.

 

In einem zweiten Teil besichtigten die Schülerinnen und Schüler das eigene Ausbildungszentrum der BMW Group. Herr Koller und Herr Wagner erklärten den Schülerinnen und Schülern alles Wissenswertes bezüglich der Ausbildung. Um aber einen Ausbildungsplatz bei BMW zu erhalten wird dringend ein Praktikum empfohlen.

Zum Schluss ging es wieder in das Besucherzentrum zurück. Dort wurde den „Guides“ herzlich für die tolle Besichtigung gedankt. Mit ihrer Hilfe gewannen die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck in einen Produktionsbetrieb mit den dazugehörigen wirtschaftlichen Abläufen. Somit konnte die Theorie in der Praxis erlebt werden.

 

Am Nachmittag besuchten die beiden Klassen dann noch die Ausstellung „50 Jahre BMW in Niederbayern“. Die Sonderausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise von den 60er Jahren bis in die Gegenwart und gewährt auch einen Ausblick auf die Mobilität der Zukunft.

 

Oktober 2017

QUali-Infoabend

Oktober 2017

Schnitzeljagd in Regensburg

September 2017

Wandertag

September 2017

 

 

 

 

 

 

 

MS Oberroning

der Schulstiftung der
Diözese Regensburg

 

Klosterweg 2

84056 Oberroning

 

Tel.:  08785 / 968 59 20

Fax.: 08785 / 968 59 28

 

sekretariat@ms-oberroning.de