Ein weiterer Jahrgang verlässt die Schule

Für die Klassen 9a und 9b mit den beiden Klassenleitern Michael Kindsmüller und Sebastian Ebner war es am 19. Juli soweit. Der allerletzte offizielle Schultag begann mit dem Entlassgottesdienst, der von Pfarrer Pöschl zelebriert und von den Schülern mitgestaltet wurde. Für die musikalische Umrahmung sorgten Frau Dillinger, Frau Bachhuber und Herr Kopeinig zusammen mit Schülerinnen aus der siebten und achten Jahrgangsstufe.
Nach dem Gottesdienst traf man sich am Nachmittag im Gasthof Sixt in Rohr zur Entlassfeier und zum anschließenden Abschlussball. Schulleiter Benedikt Utz begrüßte die zahlreichen Gäste, die Entlassschüler mit ihren Familien und die Ehrengäste im bis auf den allerletzten Platz gefüllten Saal. Unser Schulleiter bezog sich auf das Lied „Nothing else matters“, und meinte: „Auch für euch hat in den vergangenen Wochen nichts anderes gezählt als euer Quali.“ Nun sei man am Ende einer neun Jahre langen Reise angekommen, manche gehen in die Ausbildung, andere wechseln nur die Fahrspur auf eine weiterführende Schule. „Nützt die Veränderungen zum Positiven und denkt an Flexibilität und Mobilität, die sind in der Arbeitswelt nötig.“
Von den 38 Schülerinnen und Schülern haben 35 den Quali geschafft, das sind rund 92 Prozent. Die besten davon waren Ilka Leopoldseder und Alexander Rückert mit jeweils der Note 1,7 und Luisa Zentner mit 1,8. Für die Stadt Rottenburg war die zweite Bürgermeisterin Mathilde Haindl gekommen. Sie blickte zurück auf den Weg, den die Schüler bereits begonnen haben: „Ihr seid in der Mittelschule Oberroning hervorragend darauf vorbereitet worden.“ Sie wünschte den Absolventinnen und Absolventen, dass sie voller Hoffnung und Zuversicht an den neuen Lebensabschnitt herangehen.
Für den Elternbeirat sprach Birgit Scheuerer und sie bezog sich auf die Mondlandung und das berühmte Zitat von Neil Armstrong: „Euer Quali ist zwar kein riesiger Schritt für die Menschheit, für euch aber schon.“ Nach dem Lied „Seite an Seite“ dargeboten von Frau Bachhuber und Frau Dillinger, sprachen für die Schülerinnen und Schüler Leonie Wieferink, Luna Gutschale und Lukas Danzl. Sie bedankten sich bei ihren Klassenlehrern, die es nicht immer einfach hatten und überreichten ein paar Geschenke. Dann war es an den beiden Klassenlehrern, ihre Schülerinnen und Schüler offiziell zu verabschieden. Michael Kindsmüller meinte, man habe sich zu Beginn der siebten Klasse erst aneinander gewöhnen müssen: „Bei den Erlebnistagen habe ich dann aber schon gemerkt, dass ihr großes Zusammengehörigkeitsgefühl habt und eine coole Truppe seid.“ Da falle das Levitenlesen gar nicht so leicht. Kindsmüller lobte das freiwillige Engagement und das Interesse bei Klassenfahrten. „Ihr macht die Augen und Ohren schon etwas weiter auf.“ Sebastian Ebner erinnerte sich an die Klassenfahrt in der fünften Klasse, als er Begleitperson war. „Chips und Cola waren damals Grundnahrungsmittel.“ Auch er übernahm die Klasse dann zur siebten Jahrgangsstufe. Und mit dem Arbeitsverhalten war er dabei nicht immer zufrieden: „Der Tag hat 1440 Minuten, viel Zeit etwas zu tun oder das Lernen zu verschieben.“ Nun sei die Schulzeit zu Ende und man beginne wieder neu.
Nachdem die Zeugnisse vergeben waren, warteten alle gespannt auf Herrn Kindsmüller. Der hatte eine Wette gegen seine Schüler verloren, weil alle den Quali geschafft hatten. So musste er sich die Haare pink färben. Damit zog er natürlich für den Rest des Abends alle Blicke auf sich. Mit dem Einzug der Absolventen begann dann der Abschlussball ganz offiziell. Natürlich hatten sich unsere Schülerinnen und Schüler zu diesem Anlass wieder besonders herausgeputzt. So wurde bis in den späten Abend getanzt und gefeiert.

 

Juli 2019

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