Sterbende würdevoll auf ihrem letzten Weg begleiten

"Die Welt dreht sich weiter, merkt sie nicht, dass einer fehlt?" – eine von vielen Fragen, die sich Angehörige, die einen geliebten Menschen verloren haben, immer wieder stellen.

 

Am 30.11.20 bekamen die 9. Klassen Besuch von zwei Hospizbegleitern und einer Praktikantin und brachten uns spielerisch aber auch dennoch ernst das Thema "Hospiz" im Rahmen des Lehrplans näher.

 

Dabei erzählten sie von ihrer Arbeit, die von über 100 aktiven (fast rein ehrenamtlichen) Mitarbeitern gestemmt und durch Spenden finanziert wird. Trotz der Schwere berichteten die Mitarbeiter von einer sehr schönen Arbeit, die direkt am Menschen stattfindet. Das Sterben an sich kann man nicht ändern, aber man kann es so angenehm wie möglich gestalten.

 

Als Motive, diesen Job auszuüben, geben die Hospizbegleiter an, dass sie etwas Sinnvolles machen und etwas zurückgeben möchten, weil sie eigene Erfahrungen mit dem Thema gemacht haben.

 

Sterbende wünschen sich Geborgenheit, Fürsorge und Würde in ihren letzten Tagen, dass sie nicht allein gelassen werden, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist.

 

Die Pflegenden müssen bei ihrer Arbeit Empathie und Fachwissen walten lassen, damit sie das Leiden lindern. So ist ein langsames Abschiednehmen für Sterbende und deren Angehörigen möglich, um die Angst vor dem Tod zu nhemen, frei nach dem Motto: "Nicht das Leben mit Tagen füllen, sondern die Tage mit Leben!"

 

 

MS Oberroning

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